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chen,  die  eine  Gruppe  mehrerer  Reiche  ausmachen,  schädlich
zu  werden  pflegt,  traf  auch  hier  zu.  Der  Aragonese  wider,
setzte  sich  nicht  länger,  sobald  er  den  Castilianer  nachgiebig
sah.  Die  Ritterschaft  von  Valenza,  die  drei  Monate  lang
alles  gethan  hatte,  um  die  Einführung  des  neuen  Instituts
zu  verhindern  5),  sie,  die  bei  greßer  Strenge  des  neuen  Instituts
  für  ihre  fleißigsten  Pächter,  für  ihre  nützlichsten  Hintersassen
besorgt  war,  auch  die  Ritterschaft  von  Valenza  gab  endlich
nach.  Man  schien  nachgeben  zu  können,  ohne  vorerst  noch
alles  zu  verlieren.  Vieles  war  im  neuen  Plane  des  neuen
Gerichts  völlig  unbestimmt,  von  deren  Besiimmung  es  erst
abhing,  wie  mehr  oder  minder  gefährlich  für  Freiheit  das
neue  Institut  werden  könnte.  Es  war  nicht  entschieden,  wie
viele  Inquisitoren  in  einem  solchen  Reiche  aufgestellt  werden
sollten;  nicht  entschieden,  welche  Beschuldigungen  und  welche
Verbrechen  zur  Jurisdictional-Sphäre  des  neuen  Instituts  gehören
  sollten;  nicht  klar  genug  entschieden,  wie  weit  manselbst
  auch  im  Verfahren  gegen  Apostaten  und  heimliche  Ungläubige
  vom  bisher  gemeinen  Ingquisitionsrecht  abgehen
würde.  «

Es  war  unmoͤglich,  jetzt  schon,  noch  ehe  das  ganze  neue
Dinz  da  stand,  manche  der  traurigsten  Ereignisse  vorauszusehen.
  Man  ahnte  nicht,  von  welchen  Folgen  es  seyn  müßte,
wenn  von  nun  an  alle  Inquisitoren  des  Reichs  ein  großes
Corps  ausmachten,  wenn  durch  amtliche  Correspondenz  und
dürch  das  überdachreste  System  der  zweckmäßigsien  Subordination
  ein  großer  Zusammenhang  entsiand;  ein  Zusam-*)

  Interea  maxima  dissensio  militaris  brachii  it  (in  regno  Valencia)
  contendentis  s.  Induisitionis  Ossicium  non  esse  admittendum,

  dus  tribus  circiter  mensibus  perdurarit.  Parano
.  c.  p.  187.