noch  nicht  die  Schreiben  von  200  Missionen  und  von  24
Profeßhaͤusern;  noch  nicht  die  wechselsweisen  Rapporte,  die
der  Rector  einer  Universitaͤt  von  allen  Lehreru,  sobald  es  ad
majorem  Dei  gloriam  ct  incrementum  Socictatis  diente;  —
und  was  dient  nicht  am  Ende  dazu?  —  und  so  auch  wieder
die  Canzler  und  die  Consiliarien,  vom  Rector  und  von  andern
alljährlich  im  Januar  zu  ersiatten  harte.  Noch  nicht  die  sehr
detaillirten  Personallisten  vom  Besiande  der  Häuser  und  Collegien,
die  jedesmal  so  genau  gemacht  werden  sollten,  als  ob  der
General  zum  ersienmale  von  diesem  Personale  unterrichtet  werden
  sollte;  noch  nicht  die  in  den  Ordensgesetzen  vorgeschriebenen
  Generalextrastc  aus  eingelaufenen  Rapporten,  dis  der
Moyincial  abliefern  mußte.  Ueberdieß  konnte  keinem  Jesuiten
  von  seinem  unmittelbaren  Obern  verwehrt  werden,  geradezu
  an  den  General  zu  schreiben,  und  jeder  konnte  wieder  unniittelbar
  vom  General  Antwort  empfangen.  Die  unmittelbaren
  Superioren  selbst  mußten  unerbrechen  seinen  Brief  an
den  General  befördern,  sobald  auf  dem  Umschlage  des  Briefes
Soli  stand.  Man  bedenke  nun  also,  was  jährlich  und  monatlich,
  und  wochentlich  und  alltäglich  an  Privatschreiben  und
Berichten,  an  officic  en  und  ertraofficiellen  Rapporten  bei  dem
General  zü  Rom  eingelaufen  seyn  muß.
Kein  Monarch  in  der  Welt  kann  je  so  instruirt  worden
sey  ie  der  Chef  des  Jesuitenordens.  Keiner  konnte  so  viel
ichtiges,  und  dieß  alles  so  zuverläßig  und  guthentisch  erfahren,
  als  er;  keiner  so  alles  erfahren,  was  irgend  nur  auch
in  weitester  Enkfernung  lein  Interesse  berührte.  Es  mußte
nämlich  den  Gesetzen  zufolge  (Institutk.  Soc.  Jes.  T.  II.  p.
125)  so  genau  berichtet  werden,  ut  Generalis  omnium  rerum,
  omniumquc  personarum  ac  provinciarum  statum,  duoad
  ejus  sieri  possit,  ante  oculos  habcat.  Es  wurde  in  den
Gesetzen  voraus  augenommen,  daß  manches  Gcheimniß  zu