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ter  der  bestehenden  Perfassung  ansahen,  kämpften  gegen  den
Orden,  der  überall  eingriff,  mit  einer  unausgesetzten  Wachsamkeit,
  die  durch  die  kunstvollsten  Einwirkungen  desselben  weder
  eingeschläsert,  noch  irre  geleitet  werden  konnte.

Wäßten  wir  aber  auch  von  der  Geschichte  der  übrigen
katholischen  Staaten  mebr  pragmatisches,  und  oft  mehr  individuelles;
  könnte  die  Geschichte  das  Andenken  einzelner  Aufstrebungen,
  versuchter,  aber  mißlungener  Ideen,  eben  so  gut
aufbewahren  als  das  Andenken  an  das,  was  in  lange  daurenden
  Folgen  sich  entwickelte:  so  würde  man  gewiß  überall
sehen,  wie  viele  der  schönsien  Institute  zu  Grunde  gegangen,
weil  sie  nicht  zum  Dominar  und  Monepolienplan  dieses  Ordens
  paßten;  wie  vieles,  was  hier  und  da  zum  allgemeinen
Besten  vorgeschlagen  wurde,  nicht  einmal  zum  Versuch  kam,
weil  es  der  Orden  nicht  zum  Versuch  kommen  lassen  wollte;
wie  mancher  böchst  nützliche  Mann  in  der  Staats=  oder  Kirchenverwaltung
  von  ihnen  zurückgedrängt  wurde,  weil  er  nicht
ihr  Mann  war.

Sie  haben  geraume  Zeit  hindurch  in  den  meisten  katholischen
  Ländern  den  größten  Theil  des  Jugendunterrichts  und
der  Erziebung  gleichsam  besetzt  erbalten;  und  wer  kann  nun
den  Schaden  berechnen,  den  sie  hier  dem  forrschreitenden
menschlichen  Geisie  zufügten?  Ein  so  elender  Studienplan,
als  ihre  Ratio  atque  institutio  studiorum  Socichatis  Jesu
war,  wie  er  kaum  für  das  sechzehnte  Jahrhundert  recht  paßte,
wurde  selbst  nach  der  Ausgabe  des  lnstitutum  Socictatis  Jesu
als  ein  wichtiges  Regulatio  eingerückt.

Freilich  gaben  die  Jesuiten  auf  viele  dieser  Beschulrigungen,
  deren  siegreiche  Stärke  sie  selbst  so  lebhaft  fuͤhlten,
daß  sie  oft  nicht  einmal  die  historische  Documentirung  zu
fordern  Lust  hatten,  ein  für  allemal  die  Antwort:  Jeden
Möbuchsorden  trifft  dieser  Vorwurf;  er  kann  also