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nicht  als  besondere  Beschuldigung  unserer  Societät
  augesehen  werden.  Allein  die  Replik  der  vernünftigen
  Katholiken  und  Protestanten  war  denn  auch:  eben  daber
  sind  alle  diese  Institute  und  alle  Theilnehmung
  derselben  an  Kirchen=  und  Staatsangelegenheiten
  höchst  verwerflich.

Nur  darf  man  noch  überdieß  nie  dabei  vergessen,  daß
wenn  die  Klage  gegen  die  übrigen  Orden  einfach  gilt,  so  gilt
sie  siebensach  den  Jesuiten.  Bei  ihnen  war  die  Subordination
  aller  Mitglieder  der  Gesellschaft  unter  den  Ordensgeneral
viel  strenger,  als  bei  allen  übrigen  Orden.  Ihre  Privilegienmasse
  war  viel  größer  und  viel  drückender,  ihre  Thaͤtigkeitssphäre
  viel  ausgebreireter,  ihr  Dominat  viel  reizbarer,  und
die  Macht  viel  furchtbarer,  womit  sie  das  Mündigwerden  des
Menuschenverstandes  zurückdrängen  wollten.  Auch  ist  doch
wohl  noch  in  Ansehung  der  Meinungen,  die  dieser  und  jener
Orden  in  Circulation  und  Credic  zu  erhalten  suchte,  und  den
Meinungen,  die  der  Jesuitenorden  recht  wie  sein  Eigenthum
und  wie  seine  heiligsten  Ueberzeugungen  zu  schützen  und  auszubreiten
  suchte,  ein  so  grdßer  Unterschied,  daß  hieraus  ein

4)  Grund  entspringt,  der  voͤllig  zu  dem  Urtheil  berechtigt,
  daß  eine  Gesellschaft,  die  solche  dogmatische  und  moralische
  Symbole  führr,  unstreitig  dem  Staate  und  der  Kirche
hoͤchst  schädlich  seyn  muß.

Wem  fällt  hier  nicht  sogleich  die  Lehre  von  der
Rechtmäßigkeit  eines  Königsemordes  ein?

Man  kann  über  die  Frechheit  und  Thätigkeir  nicht  genug
erstaunen,  womit  der  Orden  einen  Grundsatz,  der  aller  Staaten
  Ruhe  aufhebt,  und  aller  Könige  Leben  zum  Spiel  der  Launen
  von  Fanatikern  und  Bösewichtern  macht,  nicht  bloß  durch
einzelne  Schriftsteller  seiner  Parthie  vertheidigen,  oder  etwa
als  esoterische  Meinung  stille  in  Umlauf  kommen  ließ:  son-