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bielten,  elwas  Verstecktes,  Falschsreundliches,  Falschdemätbiges.
das  mit  der  Reizbarkeit  und  den  Erplosionen  des  wildesten
Ebrgeizes,  die  oft  genug  vorkamen,  den  sonderbarsien  Contrast
  machte.  7:

Noch  ist  hierbei  auch  unsircitig  auf  den  Nationalunterschied
  zu  sehen.  Unsere  deutschen  Jesuiten  unterscheiden  sich
im  Allgemeinen  sebr  merkbar  pon  den  französischen,  und  diese
wieder  von  den  Spaniern  und  Italienern.  Die  Erziehung)
die  freilich  im  Allgemeinen  fast  überall  gleich  war,  wirkte  doch
nach  der  Verschiedenheit  der  Nalionalcharaktere  ganz  verschieden,
  und  die  großen  Städte  in  Frankreich,  so  wie  auch  der
franzbsische  Hof  selbst,  eröffneten  den  franzöfischen  Jesuiten
eine  ganz  andere  Uebungs,  und  Vildungsschule,  als  der  deutsche
Jesuit  zu  Wien  oder  zu  München,  am  keiserlichen  oder  am
bayerischen  Hofe  fand.  Man  sieht  selbst  in  der  gelehrten  Klasse
der  Jesuiten  diesen  Naklionalunterschied  sehr  merkbar.  Die
deutschen  Jesuiren  waren  mehr  plumpe  als  spitzfindige  Pokemiker;
  die  französischen  aber  gewiß  mehr  dieses  als  jenes.
Die  sranzösischen  waren  viel  gelehrter  als  die  deutschen,  und
man  sucht  umsonst  in  der  Reihe  der  deurschen  Jesuiten  Männer,
  wie  Sirmond,  Petav  und  Harduin  waren.

So  schwer  oder  vielmehr  so  unmöglich  ist's  demnach,  hier
ein  sicheres,  allgemeines  Urtheil  zu  sällen,  und  eben  so  wenig
mag  man  lange  bei  der  zweiten  Frage  verweilen,  die  bei  diesem
  dritten  Punkte  vorkommt:

Haben  denn  die  Jesuiten  viellei-  wisse
einzelne  große  Hauptfacten  sich  zu  Schulden
  kommen  lassen?

Die  Geschichte  ist  voll  von  Beschuldigungen,  und  in  vielen
  einzelnen  Fällen  lassen  sich  dieselben  bis  zu  der  Evidenz
hin  beweisen,  die  man  bei  Begebenheiten  dieser  Art  erwarten
und  fordern  kann.  Unstreitig  aber  wird  auch  manches  auf