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diehenden  Pflanzungen  selbst  auch  fuͤr  seine  Finanzen  werde
benutzen  koͤnnen.  Die  fromme  Andacht  mußte  viel  schenken,
bis  nur  der  eigene  Klerus  der  neuen  Kirchen  reichlich  genug
begabt  war.  Die  Länder  selbst  waren  weder  sehr  fruchtbar,
noch  sehr  reich.  Ueberdieß  die  Entfernung  von  Rom  groß,
und  kaum  war  also  zu  hoffen,  daß  auch  des  Wallfahrtens
nach  Rom  viel  werden  werde.  Allein  doch  wenigstens  die
Großen  der  Nation  waren  des  Reisens  und  Zichens  gewohnt,
und  wenn  nur  erst  im  Lande  selbst  die  christliche  Kirche  und
Hierarchie  recht  gesichert  wären,  so  mochte  sich  leicht  eine  genauere
  Perbindung  mit  Rom  bilden.

Auch  schenkte  ohnedieß.  die  Andacht  der  Großen  gerne
nach  Rom.  Denn  was  man  dem  heiligen  Petrus  schenkte,
schien  zum  Heile  der  Seelen,  und  zur  Vergebung  der  Sünden
noch  wirksamer  zu  seyn,  als  was  man  irgend  einer  Kirche
im  Lande  selbst  gab,  und  die  Gabe,  die  dem  theuren  Apostel-Fürsten
  geweiht  wurde,  mußte  nicht  gerade  jedesmal.  sogleich
nach  Rom  gehen.  Erst  wurde  sie  nur  als  Gottes  Gabe  auf  dem
Altar  niedergelegt,  und  dem,  dessen  sie  seyn  sollte,  mit  feierlicher
  Andacht  geweiht.  Kamen  denn  zufällig  Gesandte  von
Rom  oder  gingen  vielleicht  sichere  Reisende  nach  Rom  ab,  so
mochten  sie  das  fromme  Geschenk  mitnehmen.

So  erhielt  der  Pabst  Gaben  und  stomme  Geschenke  uus
allen  Ländern  und  Reichen,  und  auch  die  Könige  der  Dänen
haben  von  Zeit  zu  Zeit  zur  Dankbarkeit  für  alle  das  Gute,
was  sie  von  Rom  aus  erhalten  hatten,  oder  erhalten  zu  haben
  glaubten,  andächtig  dem  heil.  Petrus  geopfert.  Mit  einemmal
  aber  suchte  P.  Alerander  II.  *)  der  bisher  unschuldigen
  frommen  Sitte  eine  Wendung  zu  geben,  bei  der  sie

5)  Er  regierte  1064  bis  1075,