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Schade,  daß  hier  der  Zusammenhang,  in  dem  das  Fragment
steht,  so  wenig  zur  genauern  Erklärung  desselben  brauchbar
ist,  denn  man  sieht  höchstens  nur  so  viel  daraus,  daß  Baronius
  keinen  bestimmten  Grund  hatte,  das  Fragment  gerade
zum  Jahr  1062  zu  rechnen.

Was  sagt  nun  aber  die  ganze  Stelle?

Sie  spricht  freilich  von  einem  censu  regni  Danici,  der
bisher  gewöhnlich  in  Dänemark  selbst,  wie  eine  Gottes-Gabe
entrichtet,  und  oft  auf  einem  Altar,  zum  Besten  der  rmischen
Kirche,  niedergelegt  worden  sey;  nun  aber  sollte  er  künftighin
jedesmal  sogleich  nach  Rom  geschickt  werden.  Aber  sie  spricht
zugleich  so  von  diesem  Census,  daß  man  wohl  sieht,  hier  sey
kein  Lehen-Zins,  kein  Vasallen-Tribut  zu  verstehen,  und  selbst
nicht  einmal  eine  Abgabe  der  Art,  wie  ein  König  von  Portugall
  zu  entrichten  hatte  3),  oder  auch  wie  der  Koͤnig  von
Aragonien  59),  der  Graf  von  Barcellona  ?7298),  oder  der
Herzog  von  Poler  )  bezahlen  mußte.

Wahrscheinlick  war  zwar  selbst  das,  was  diese  entrichteten,
  kein  eigentliher  Lehen-Tribut.  Aber  wie  mochte  man
vollends  dem,  was  die  fromme  Andacht  der  Daͤnen-  T

)  Aldelonsus  Dux  Tortugallensis  de  tota  terra  sua,  quam  nunc
habet  vel  füturun  Deo  propitio  poterchk  adipisci,  IV.  uncias
auri.  Proccdente  vero  tempore  ab  Alexandro  III.  regio  vocabulo
  insignitus  sut  idem  Aldelonsus  et  praescriptas  duatuor
unicas  in  duas  marlhas  auri  purissimi  post  Lateranense  Conci-=ium

  augmentavit.  Muratori  1.  c.  p.  890.

*)  Rex  Aragonum  CC.  obolos  auri  pro  regno  suo.  1.  c.  p.  888.

*%  )  Comes  Barcinonensum  de  omni  honore  suo  et  specialiter  de
Urbe  Tarraconis  PF  quinquennium  debet  persolbvere  XXK.
libras  argenti  purisimi.

Waladislaw  Dux  Piloniæ  debet  singulis  trienniis  quatuor  millia
  Marchas  auri  ad  pondus  Polonice.  1.  c.  875.