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irgend  einer  Sammlung,  sondern  es  hat  sich  bloß  in  Albini
  *)  und  in  Censü  libro  Censaum  #)  erhalten.

Kraft  dieses  Schreibens  war  es  also  gewiß  schon  seit
dem  letzten  Viertel  des  eilften  Jahrhunderts  in  Dänemark
Sitte,  daß  man  alle  Jahr  einmal  für  den  heil.  Petrus  sammelte,
  Gott  und  seinem  Apostel  zu  Ehren  eine  Collecte  anstellre,
  und  das  Geld,  das  einging,  nach  Rom  schickte.

Dieß  war  Denarius  oder  Census  Petri,  denn  nach  dem
alten  Kirchen-Sprachgebrauch  trug  jede  Revenüe  oder  auch
jedes  Grundeigenthum  einer  Kirche,  den  Namen  des  Schutzpatrons
  derselben.  So  hieß  das  Grundeigenthum  der  Hauptkirche
  zu  Venedig  Palrimonium  Morci,  das  der  römischen.
Patrimonium  Petri,  und  baare  Geldeinnahmen,  die  dieser
oder  jener  Kirche  zukamen,  Denarius  vel  Census  Petri,  Denarius
  vel  Census  Marci.

Schon  die  Amrsvorfahren  der  damaligen  eso)  däni-*)

  ab.  Cenni  Monum.  Domin.  Pontis.  T.  II.  p.  LIII.
%%)  Muratori  Antidd.  T.  V.  p.  891.
vns)  Das  Datum  des  Schreibens  ist  nicht  ganz  genau  zu  bestimmen,
  aber  nach  1103  und  vor  1118  ist  es  gewiß  geschrieben,
denn  im  ersieren  Jahr  ist  Lund  ein  Erzbisthum  geworden,  und
des  Erzbischofs  von  Lund  wird  in  diesem  Fragmente  gedacht;
  im  letzteren  Jahr  aber  ist  P.  Paschal  Il.  den  12.  Febr.
gestorben.
Fast  möchte  ich  geradezu  auf  das  Jahr  1104  rathen,  denn
das  guästionirte  Schreiben  fand  sich  in  Begistro  Paschalis  I1.
L.  V.  Cap.  XV.  circa  sinem  und  häußig  findet  man  die  alten
Sammlungen  päbstlicher  Briefe  und  Bullen  so  eingerichtet,
daß  jedes  Jahr  sein,  eigenes  Buch  ausmacht,  und  auch  die
Schreiben  in  jedem  Buche  ungeführ  chronologisch  geordnet  sind.
Fand  sich  also  dieses  Schreiben  Paschals  II.  im  fünften  Buch
der  ganzen  Sammlung  seiner  Priese,  so  gehörte  es  wahrscheinlich
  zum  fünften  Regierungsjahre  dieses  Pabsis,  und  weil  die-