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schen  Bischofe  hatten  es  so  eingerichtet,  wahrscheinlich  den
Wuͤnschen  oder  Befehlen  gemäß,  die  von  Rom  aus  an  sie  gekommen
  waken.  Oder  vielleicht  auch,  daß  sich  die  fromme
milde  Sitte  aus  England  nach  Dänemark  verbreitet  hatte,
weil  die  Dänen-Könige  in  der  ersten  Hälfte  des  eilften  Jahrhunderts,
  einige  Decennien  hindurch,  auch  Könige  von  England
  gewesen  waren,  und  manches  von  der  politischen  Einrichtung
  des  letzteren  Reichs  offenbar  auch  in  ersteres  übergegangen
  war.  -

Nur  unterschied  sich  doch  der  dänische  Peters-Pfenning
vom  englischen  so  wesentlich  in  seiner  ganzen  Einrichtung
und  Bestimmung,  daß  man  kaum  an  diese  Herleitung  denlen
  kaun.

Kurz  der  Peters-Pfenning  war  in  Daͤnemark  nichts  neues
mehr,  wie  Paschal  II.  1404  schrieb,  sondern  der  Inhalt  seines
  Schreibens  bestand  nur  in  Mahnen  und  Erinnern,  damit
doch  die  römische  Kirche,  die  vielleicht  seit  einlger  Zeit  diesen
Genuß  verloren  hatte,  nicht  noch  weiterhin  zurückkomme.
Der  Pabst  scheint  sich  in  dieser  Sache  an  den  Exzbischof  von

ses  fünste  Regierungsjahr  von  der  Mitte  des  Augusts  1103  bis
zur  Mitte  des  Augusts  1103  ging,  so  konnte  auch  ein  Schreiben,
  das  VIII.  14.  Mai  datirt  ist,  gewiß  nicht  in  den  ersteren
Capiteln  des  fünften  Buchs  der  Sammlung  vorkommen.  Es
harmonirt  überdieß  sehr  gut,  daß  der  Pabst  mit  dieser  Sache
zum  Vorschein  kam,  gleich  nachdem  er  Lund  zum  Erzstift  gemacht
  hatte.

Daß  aber  1103  oder  1104  wirblich  ein  Erzbischof  von
Lund  entstanden  sey,  ergibt  sich  aus  folgenden  Nachrichten:
Auctor  chronologiae  veteris  apud  Henz.  in  Dlonum.  Eccl.  p.
81.  Chronicon  Rostgaardianum  in  Westphalen  Monum.  rerum
Cimbric.  T.  III.  p.  540.  vergl.  mit  dem  Schreiben  des  Erzbischofs
  Anshelm  von  Canterbury  in  Baluzii  Capil.  Regg.  Francor.
T.  II.  p.  1556.