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lor.  Er  versprach  im  Grunde  doch  nicht  mehr,  als  fortzusetzen,
was  bisher  geschehen  war.

Die  schlauen,  politischen  Jweideutigkeiten  und  Wendungen,
unter  welchen  König  Magnus  von  Schweden  4338  das  Verhältniß
  des  dänischen  Reichs  zur  römischen  Kirche  vorstellte,
können  also  mit  Recht  den  Geschichtforscher  nicht  irre  machen,
denn  wäre  seit  Cencius  Zeit  eine  Veränderung  der  alten  Verhältnisse
  entstanden,  so  würde  sich  das  Andenken  derselben,
die  Veranlassung  und  ganze  Geschichte  derselben  in  Urkunden
oder  Annalen  erhalten  haben.  Man  ist,  auch  in  der  nordischen
Geschichte,  an  Chroniken  und  Diplomen  des  dreizehnten  und
viergehnten  Jahrhunderts  endlich  reich  genug,  um  sicher  aus  dem
Stillschweigen  der  Urkunden  und  Annalen  schließen  zu  können.
Gilt  auch  der  Schluß  vielleicht  nicht  in  jedem  Falle,  so  gilt  er
gewiß  dochhier,  denn  die  Päbste  selbst  haben  gewöhnlich  für  die  Publicität
  solcher  ihnen  günstigen  Veränderungen  eifrig  genug  gesorgr.

Es  bleibt  also  dabei,  1558  war's  nicht  anders,  als  es
hundert  Jahre  vorher,  und  als  es  zur  Zeit  der  Redigirung
des  Cencius'schen  libri  Censnum  gewesen.

Ueberhaupt  verschwinden  auch  seit  der  Mitte  des  vierzehuten
  Jahrhunderrs  vollends  ganz  alle  Spurcn,  daß  selbst
nur  jährliche  Sammlungen  für  den  heil.  Petrus  in  Däncmark
gemacht  worden.  Von  andern  Ländern  gibt's  noch  Nachrichten
  genug,  daß  der  Mterspfenning  fortgegangen  *),  aber
man  hört  nichts  mehr  von  Dänemark.  Sollte  man  nicht
hieraus  vermuthen,  daß  diese  freiwillige  Comribution  schon
mehr  als  ein  Jahrhundert  vor  der  Reformation  in  Dänemark
aufgehdrt  habe?  Es  kann  noch  fortgetropft  haben,  aber  der
alte,  stete  Zug  war  schwerlich  mehr,  und  der  Strom  floß
nie  mehr  im  vollen  Bette.

Hainald  ad  a.  1544  n.  38.  ad  a.  1444.