157

tiv,  wornach  er  in  Norwegen  gehoben  wurde,  war  eben  dasselbe,
  das  in  Schweden  galt.  Auch  hier  war  es  also  mehr
Tare,  als  freiwilliger  frommer  Beitrag,  und  wahrscheinlich  ist
diese  Tare  auch  eben  so,  wie  in  Schweden  verwilligt  worden.
Kein  bloßer  Befehl  des  Pabsts,  und  auch  nicht  die  Nachgiebigkeit
  der  Bischoͤfe  allein  härte  bei  so  freiheitliebenden  Menschen,
  als  die  Norweger  waren,  eine  Einrichtung  dieser  Art

sormation  wurbe  dieses  Bisthum  mit
dem  von  Opslo  vereinigt).
Hasslonensi  (Aslocnsi  oder  wie  es  auch  sonst  hieß,
Opsloecnsi.  So  hieß  ehedem  das  heutige
Stift  Christiania  oder  Aggerhuns).
In  Episcopatu  Horcadensi  (Orkbadische  Juseln.)
Sunderiensi  (Der  Bischof  der  Hebriden,  s.  Langebeck
T.  VI.  p.  641  oder  vielleicht  der  Inseln
Färöer,  und  zwar  von  der  Insel  Süderöe
so  genannt).
Ecclesia  S.  Columbi  de  insula  H)  II.  Bizantios  annuatim.
Nolandum  quod  singulae  domus  Norweginc  singulos  dant  denarios
  monectac  ipsius  terrac.

Es  ist  zu  verwundern,  daß  beines  der  beiden  ialindischen
Bisthümer,  die  doch  auch  zum  Drontheimischen  Sprengel  gehörten,
  hier  genannt  ist.  Ist's  vielleicht  bloß  Unachtsamkeit
des  Redacteurs  gewesen,  daß  er  sie  ausließ  2  oder  war  damals
(1194)  noch  nichts  aus  Island  eingegangen,  und  hatte  man  in
der  Folge  verzessen,  die  isländischen  Bisthümer,  Skalhold  und
Hoolum  einzutragen?  Oder  sind  vielleicht  die  letzten  Supplemente,
  die  dieser  Theil  des  libri  Censuum  erhielt,,  noch  älter,
als  die  Hebung  des  Peterspfennings  in  Island?  Doch  auch  in
der  Designation  der  norwegischen  Bisthümer  aus  dem  letzten
Viertel  des  dreizehnten  Jahrhunderts,  die  sich  in  Langebeck
(T.  VI.  p.  611)  findet,  fehlen  die  isländischen  Bisthümer.

Auch  des  grönländischen  Bisthums  ist  hier  nicht  gedacht.
Mir  ist  aber  auch  nicht  bekannt,  ob  selbst  die  Grönländer  mit
dem  Peterspfenning  nicht  verschont  geblieben  (ind.