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sowohl  in  jenem  als  in  diesem  Reich  große  hierarchische  Einrichtungen
  zu  machen,  und  beiden  Kdnigen,  sowohl  dem  von
Norwegen  als  dem  von  Schweden,  mußte  es  höchst  angenehm
  seyn,  einen  eigenen  Erzbischof  zu  erhalten.  Deun  die
Subordination  der  Kirchen  ibres  Reichs  unter  dem  dänischen
Erzbischof  von  Lund,  schien  leicht  auch  der  politischen  Unabhängigkeit
  derselben  nachtheilig  zu  werden,  und  für  Ehrensache
ward  es  ohnedieß  damals  gebalten,  einen  Erzbischof  in  seinem
Reiche  zu  haben.  Je  größer  also  die  Wohlthat  war,  die  der
Cardinal=  Legar  verkündigte  und  mittheilte,  je  sroher  man  in
Norwegen  war,  zu  Drontheim  einen  eigenen  einheimischen
Erzbischof  zu  haben,  und  diesem  alle  übrige  Bischöfe  des  Reichs
untergeordnet  zu  sehen  9).  Desio  leichter  bequemten  sich  auch
die  Einwohner  des  Landes  zu  einer  neuen  Tare,  die  der  Cardinal-Legat
  zum  Besten  der  rdmischen  Kirche  vorschlug.  Nie,
sagt  ein  alter  isländischer  Geschichtschrciber,  nie  ist  noch  ein
Fremder  nach  Norwegen  gekommen,  der  so  wie  er  allgemeine
Liebe  aller  Einwohner  genossen  5).

Wahrscheinlich  erhielt  also  auch  damals  der  neue  Metropolitan
  sogleich  den  Auftrag,  für  die  Einsammlung  der  Didcesen-Hebungen
  zu  sorgen,  und  wenigstens  findet  sich  von
4206  ein  Schreiben  P.  Innocenz  IUI.  an  den  Exzbischof  von
Droutheim  760),  worin  ihm  diese  Einkassirung  und  Uebersendung
  der  einkassirten  Gelder  zur  Pflicht  gemacht  wird.  Je
entfernter  das  Land  war,  aus  dem  die  neue  Tare  eingehen

falser  gedenkt  aber  weder  bei  den  norwegischen  noch  bei  den
schwedischen  Verrichtungen  des  Cardinals,  der  Einflhrung  des
Peterpfennings.  «
-)s.dieUrkundeiapontopp.Aan-sl.'r.1.p-379.
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