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brochen  einging,  auch  gewiß  in  den  übrigen  Theilen  des  Dront.
heimischen  Metropolikanats  die  Hebung  nicht  versäumt  worden
  sey.  Die  Romer  holten  überdieß  getreulich  nach,  was
ihnen  ekwa  ausblieb.  Noch  1514  wollte  Leo  X.  durch  den
Bischof  von  Opslor,  als  eigen  ernannten  Collecteur,  den  Pe,
terspfenning  eintreiben  lassen,  der  aus  Schweden,  Norwegen,
Island,  Farder  und  andern  zu  jenen  Reichen  gehdrigen  Ländern
  seit  vielen  Jahren  nicht  eingegangen  sey  ?).  Er  ward
auch  wenigstens  aus  Norwegen  bis  zum  Jahr  4514  richtig
abgeliefert,  und  Erzbischof  Erich  von  Drontheim  bezeugte  urkundlich,
  daß  mir  der  baar  erlegten  Summe  von  978/  Rhein.
Goldgulden  alle  Restanten  des  Peterpfennings  völlig  getilgt
sepyen  76).  In  Island  erhob  diese  Tare  sogar  noch  der
lutherisch  geslunte  Bischof  Gissurus  von  Skalbolt  265);  aber
an  wen  er  das  Geld  abgeliefert  oder  wie  er  dasselbe  verwandt
habe,  ist  unbekannt.  So  viel  von  Norwegen.

Noch  ist  also,  um  der  vorgelegten  Frage  voͤllig  Genüge
zu  thun,  allein  Eugland  übrig,  also  nur  noch  das  Reich,
von  dem  es  bisher  noch  am  bekanntesten  war,  daß  jährlich
eine  gewisse  Tare  nach  Rom  entrichtet  worden  sey.  Allein
gerade  hier  läßt  sich  aus  Mangel  von  Urkunden  die  ganze
Geschichte  nicht  so  genau  entwickeln,  als  bei  Schweden  und
Norwegen  geschehen  ist,  und  leider  hat  man  auch  hier  bis
jetzt  noch  —  Nachrichteu  aus  Urkunden,  und  Nachrichten  aus
Chroniken,  alte  Chroniken-Nachrichten  und  spätere  historische
Traditionen  glcichgültig  mit  einander  vermischt.  Das  alles

ok  (.  die  Urkunde  von  1514  in  Pontoppidans  Kirchenhist.  II.  Th.
S.  744.  745.
vos)  s.  die  Urkunde  1.  c.  T.  II.  p.  520.
*#“)  Er  war  Bischof  von  1539  —  4548.  1.  c.  T.  UI.  p.  265.