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node  oder  großen  Reichsversammlung  zu  Calcuith  in  Gegenwart
  der  roͤmischen  Legaten  Gregorius  und  Theophylaktus
feierlich  gelobt  habe,  künftighin  alle  Jahr  565  Mancusas  nach
Rom  zu  schicken,  zur  Unterstützung  der  dortigen  Armen  und
Unterhaltung  der  Kirchenlichter.  Dieses  Gelübde  aber  habe
Kdnig  Offa  für  sich  und  alle  seine  Nachkommen  gethan.

Ob  die  Nachfolger  das  Gelübde  ihres  Regiments-Vorfahren
  treulich  erfüllt,  und  ob  überhaupt  auch  der  Pabst  voͤllig
  getreu  referirt  habe,  wenn  er  versicherte:  Koͤnig  Offa
habe  dieses  Gelübde  für  sich  und  seine  Nachfolger
  gethan,  läßt  sich  aus  Mangel  von  Nachrichten  nicht
untersuchen.  Nur  aus  der  Erzählung  eines  Chronisten,  der
ungefähr  450  Jahre  nachher  gelebt,  aber  hier  ein  Factum
seines  Zeitalters  erzählt,  läßt  sich  fast  mehr  als  vermuthen,
daß  sich  die  nachfolgenden  Könige  um  die  Stiftung  ihres
Regiments-Vorfahren  wenig  bekümmert  haben  mögen.

Ethelwolph  —  so  lautet  die  Erzählung  —  König  der
Westsachsen,  oder  eigentlich  damals  schon  König  aller  Sachsen
in  Britannien,  ließ  für  das  Heil  seiner  Seele  alle  Jahr  eine
große  Summe  Geldes,  300  Mancusas  nach  Rom  schicken.
Ein  Drittheil  desselben  sollte  an  gewissen  Festragen  zu  Unterbaltung
  der  Lichter  in  der  Peters-Kirche  verwandt  werden;

luz.  Miscell.  T.  I.  p.  444.  Ed.  Mans.  findet,  angeführt  werden,
denn  mehr  als  bloße  Anführung  derselben  braucht  es  wohl
nicht,  da  sich  mit  einem  solchen  Ercerpt  sinc  die  et  consule
et  auctore  gar  nichts  anfangen  läßt.
De  Denario  b.  Peiri
ita  legitur  in  Chronicis  in  Capitulo  de  Leone  IV.
Deulphus  (Kenulphus)  Rex  Anglorum  .  .  .  .  hoc  tempore
Romam  vadens  coram  Leone  Papoc  IV.  tributum  obtulit  St.
Petro  de  una  duacumdue  domo  argenteum  nummum  in  Anno
ducd  usduc  hodie  in  Anglia  solvitur.
Spittler's  sémmtliche  Werte.  IX.  Bb.  10