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man  glauben  sollte,  die  Lust  weiterer  Versuche  wuͤrde  sich  verlieren.
  Was  waͤre  aus  dem  armen,  bald  nachher  so  trotzigen
Bischof  geworden?  Vielleicht  ein  Hofkaplan  Seiner  longobardischen
  Majestaͤt,  wenn  sich  nicht  der  Räuber  der  fränkischen
Krone,  Pipin,  desselben  angenommen  haͤtte.

Dritte  Periode.
Vom  achten  Jahrhundert  bis  zu  Ende  des  eilften.

Der  Pabst  kriecht  allmaͤhlig  aus  dem  Ey.  Die  Unruhen
des  fränkischen  Reichs  beguͤnstigen  seine  Eristenz.  Das  Ungluͤck
  der  orientalischen  Kirche,  die  unter  dem  Druck  der  Araber
  und  Tuͤrken  seufzt,  verschafft  ihm  manchen  Zuwachs;  aber,
indeß  er  außer  Italien  oft  fast  augebetet  wird,  wird  er  in  Italien
  oft  fast  todtgeschlagen;  und  auch  jene  Anbetung  hat  ihre
Perioden.  Die  Europaͤer  waren  in  dieser  Periode  auf  dem  Grade
von  Aufklärung,  daß  sie,  ohne  den  Widerspruch  zu  fühlen,
den  Vicegott  manchmal  peitschen,  wie  der  Kamschadale  seinen
Götzen  prügelt,  wenn  er  glaubt,  er  habe  ihn  nicht  erhoͤrt.

Vierte  Periode.

Das  zwölfte  und  dreizehnte  Jahrhundert  ist  die  Periode
der  vollkommen  blühenden  Macht  des  Pabstes.  Derjenige,
der  gerade  in  der  Mitte  dieser  Periode  regierte,  hat  dieselbe  auf's
böchste  getrieben,  Innocenz  III.

Fünfte  Periode.
Das  vierzehnte  und  fünfzehnte  Jahrhundert.

Trübselige  Zeiten  bis  auf  den  Einbruch  der  großen  Reformations-Calamität.
  Der  Pabst  ist  lange  Zeit  im  Dienste
des  Königs  von  Frankreich,  und  es  war  ein  saurer  Dienst,  den
der  Feilige  Vater  seinem  erstgebornen  Sohne  thun  mußte.