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in  der  Kirche  auf  ein  Bild,  damit  es  eine  Transpiration
davon  empfangen  mochte.  Auch  schabte  man  von  einem
Bilde  erwas  ab,  wenn  man  Abendmahl  halren  wollte.  Es
war  also  äußerste  Wohlthat  für  das  Zeitalrer,  daß  der  Kaiser
sich  der  Sache  annahm,  und  das  Schändliche  des  Mißbrauchs
abgestelit  wissen  wollte.  Gegen  die  so  nützliche  Resorm  aber
bat  sich  Gregor  ll.  recht  wie  ein  Kind  gewehrt.  Er  hat  an
den  Kaiser  sehr  impertinent  geschrieben,  ihn  einen  Ahab  und
eine  Isabella,  einen  König  von  Basan,  Antichrist  und  Vorläufer
  des  Antichrist  genannt.  Ein  wahrhaft  ignoranter
Grimm,  womit  er  auf  ihn  losging

Die  Römer  wurden  gerade  damals  von  den  Longobarden
  äußerst  gedrängt.  Einen  König,  der  so  nahe  bei  Rom
war,  als  der  der  Longobarden,  wollte  weder  der  dortige  Bischof,
  noch  das  Volk  haben.  Beide  hatten  sich  bei  der  elenden
  Verfassung  des  bygzantinischen  Reichs  gar  zu  sebr  an
Eigenwillen  und  eigene  Meisterlosigkeit  gewöbnt.  Von  Constantinopel
  mochten  und  konnten  sie  also  keine  Hülfe  gegen
die  Langobarden  erhalten;  sie  wandten  sich  daber  an  die  Franken,
  wo  damals  die  Voreltern  von  Karl  dem  Großen  gewiß
schon  längst  den  Großvezir  machten.  Es  bar  viel  Möhe  gekostet,
  bis  sie  endlich  von  diesem  nachdrückliche  Hülfe  erhielten,
  und  wenn  nicht  der  Vater  Karls  des  Großen  den  bischöflichen
  Segen  zu  einer  Bosheit  nöthig  gehabt  hätte,  würden
sich  die  Franken  um  die  Noth  des  italienischen  Bischofs  wenig
bekümmert  haben.  Zwei  roͤmische  Bischöfe  starben  hinweg
über  dieser  Negociation,  und  erst  Stepban  II.  (752  bis
757)  war  so  glücklich,  fränkische  Hülfe  zu  sehen.  Pipin  soll
bei  diesem  Feldzuge  das  eroberte  Erarchat  dem  roͤmischen  Bischofe
  geschenkt  haben.  Bei  einer  so  wichtigen  Schenkung
aber  sollten  doch  die  Päbste  Brief  und  Siegel  aufweisen  koͤnnen.
  Ein  unbegreiflich  hartes  Schicksal,  das  dem  römischen