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sich  gehabt,  historische  Zeugen  und  Denkmäler,  dag  es  kein
Wunder  ist,  wenn  sie  so  einmüthig,  ungeachtet  ihrer  Ungereimtheit,
  geglaubt  wurde.  Von  historischen  Zeugen  eine  ganze
Reihe  vom  dreizehnten  Jahrhundert  bis  in's  fünfzehnte  herab,
mehr  als  vierzig  Historiker,  unter  welchen  sich  Cardinäle,  Erzbischöfe,
  Bischöfe,  ein  großer  Theil  solcher,  die  eigentlich  Leben
der  Päbste  geschrieben  haben,  befinden,  von  denen  sich  also
supponiren  ließ,  daß  sie  absichtlich  solch  eine  Fabel  nicht  in
die  Welt  geschickt,  sondern  genau  das  Factum  werden  untersucht
  haben.  Alle  stimmen  überein,  ohne  Unterschied  von
Nationen:  Engländer,  Franzosen,  Deutsche,  Polen.  Sogar
Einer,  der  Beichtvater  vom  Pabst  Innocenz  IV.  im  dreizebnten
  Jahrhundert  war,  der  schlesische  Dominicaner  Martinus
  Polonus,  ist  einer  der  wichtigsten  Zeugen  dafür.  Auch
ein  Zeuge  ist  darunter,  der  vielleicht  Jeirgenosse  war,  in  den
berühmten  Leben  der  Päbste,  die  er  geschrieben  hat,  Anastasius,
  der  im  neunten  und  zehnten  Jabrhundert  Bibliothekar
  zu  Rom  war.  Man  sollte  nicht  glauben  können,  daß
es  noch  ein  Mittel  gebe,  die  Sache  zu  bezweiseln,  wenn  man
diese  Reihe  übersiehr.  Auch  Denkmäler,  z.  B.  die  Jahlen  der
Pöäbste,  die  Johannes  heißen  in  ihren  Bullen,  variiren  bedeutend.
  Noch  wichtigere  Denkmäler  sind  verschiedene  Statuen,
die  man  geplündert  hat,  z.  B.  in  Siena  im  sechzehnten
Jabrhundert,  mit  der  Unterschrift:  Johanna  VIII.  Mulier
ex  Anglia.  Dieh  ist  die  Zahl  der  Päbsie,  die  die  Päbstin
Johanna  trägt;  auch  soll  man  die  Bestimmung,  woher  sie  gebürtig
  sey,  binzugesügt  haben.  Die  Statue  stand  bis  zu  Ende
des  sechzehuten  Jahrhunderts  in  Siena.  Kardinal  Peravius
machte  den  Pabst  auf  den  Scandal  aufmerksam,  und  dieser
bat  den  Herzog  von  Toscana,  sie  zu  vernichten.  Man
kratzte  nun,  den  Namen  Johanna  VIII.  aus  und  setzte  Zacharias
  hinein.  Dieß  sah  jedoch  komisch  aus;  das  Gesicht  war