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Der  Schriftsteller  trug  sie  in  sein  Buch  ein.  Wie-man  nun  die
Codices  vom  Anastafius  genau  untersuchte,  waren  dieselben
interpolirt.  Unter  den  Historikern  war  der  älreste,  der  die  Sache
anführte,  eben  der  Beichtoater  von  Innocenz  VI.,  Polonus.
Wie  man  darüber  genau  untersuchte,  fand  sich,  daß  man
nicht  wußte,  was  eigentlich  das  authentische  Chronikon  von
ihm  sey,  und  daß  die  Chronik  im  vierzehnten  und  fünfzehnten
  Jahrhundert  zur  allgemeinen  Rhapsodie  aller  Chronikenschmierer
  gemacht  worden  war.  Es  fanden  sich  mehrere  alte
glaubwürdige  Eremplare  davon,  worin  die  Erzählung  nicht
stand.  So  sehr  also  die  Protestanten  hie  und  da  triumphiren
zu  können  glaubten,  ist  doch  das  Factum  unrichtig,  und  die
Motestanten  haben  sich  das  Verdienst  gemacht,  die  Pabsigeschichte
  davon  zu  reinigen.

Dritte  Periode.

Vom  achten  Jahrhunderte  bis  zu  Ende  des
eilften.

Es  hatte  den  römischen  Bischof  sehr  zum  Pabst  gefdrdert,
  daß  Pipin  seine  Hülfe  nöthig  gehabt,  um  auf  den
Thron  seines  Herrn  zu  sieigen.  Aber  es  wurden  mehrere  solcher
  Vorfälle  wiederholt  erfordert;  um  das  widernatöürliche
Phänomen  hervorzubringen;  und  doch  würde  immer  das  christliche
  Europa  wieder  in  seinen  natürlichen  Zustand  zurückgesunken
  seyn,  wenn  nicht  ein  paar  Zufälle  gekommen  wären,
die  das  Ding  ewig  erhielten.  Es  ist  Hauptsache  für  die  ganze
Geschichte  des  Pabstthuins,  daß  man  sich  merkt:  Ein  Factum
  war  wie  im  Stande,  einen  Pabst  hervorzubringen,
oder  den  römischen  Bischof  in  einen  Pabst  zu  ver-