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aus  der  außerordentlichen  Eile,  die  gegen  alle  Kirchengesetze
war,  nach  denen  er  drei  Tage  nach  dem  Begräbnißtage  hätte
warten  sollen.

Man  ist  in  Ansehung  der  Geschichte  Gregors  recht  uͤbel
daran.  Wenn  sie  recht  kritisch  genau  beschrieben  werden  soll,
muͤßte  jeder  Umstand  durch  ein  Verhoͤr  beiderseitiger  Zeugen
erwogen  werden;  dann  waͤre  auf  der  einen  Seite  Benno,
auf  der  andern  der  Chef  von  der  Partei  Gregors,  Anshelm,
Bischof  von  Lucca,  der  ihn  gegen  Gilbert  vertheidigte.  Benno
macht  den  infamsten  Schurken,  den  niederträchtigsten  Kerl
aus  ihm,  beehrt  ihn  mit  dem  Beinamen:  Hurer.  Hingegen
Anshelm,,  besonders  in  seinem  Commentar  über  die  Palme,
übertreibt  sein  Lob  so  weit,  daß  er  Hildebrand  mit  Christus
vergleicht,  alle  Leiden,  die  jener  von  den  Normännern  härte
dulden  müssen,  in  Parallele  setzt  mit  den  Leiden,  die  Jesus
von  den  Hohenpriestern  zu  dulden  gehabt.  Er  erzählt  viele
Mirakelhistorien,  die  Gregor  während  seines  Lebens  noch  gethan,
  aus  Demuth  aber  selbst  unterdrückt  härte.  Wenn  man
den  Benno  hörr,  war  er  nichts  Geringeres,  als  ein  Zauberer,
Teufelsbeschwörer.  Viel  schrecklichere  Historien  von  ihm,  als
vom  Doktor  Faust,  den  der  Teufel  lebendig  geholt  hat.  Unter
  andern  soll  er  gewöhnt  gewesen  seyn,  ein  Zauberbuch  bei
sich  zu  führen.  Dieß  hatte  er  einmal  vergessen.  Wie  sein
Kammerdiener  aus  Neugier  das  Buch  aufgeschlagen,  sen  nun
ein  ganzes  Heer  von  Teufeln  erschienen,  zu  hören,  was  er  befehle.
  Der  Kammerdiener  befiehlt:  Sie  sollten  das  Schloß,
das  halb  erbaut  war,  niederreigen.  Sogleich  war  es  geschehen.
Daß  er  sich  mit  Jauberei  abgegeben,  wäre  nicht  ganz  gegen
das  Zeitalter;  unterdeß  für  eine  raisonnirende  Geschichte  vom
Leben  Gregors  würde  doch  diese  Aufldlsung  des  Problems  nicht
brauchbar  seyn.

Das  Ganze  in  Ansehung  der  Politik  Gre-