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aber  durch  das  Scepter  und  Schwert.  Manche  Gründe,  die
Gregor  und  seine  Anhänger  brauchten,  beweisen  wirklich  nur
so  viel.  Man  wußte  ferner  nicht,  ob  bloß  über  die  Zeit  der
Investitur  gestritten  würde,  daß  der  Kaiser  nicht  prätendiren
sollte,  die  Bischöfe  noch  vor  der  Zeit  der  Consecration  zu  investiren.
  Nach  der  Consecration  hatte  es  keine  Folgen  mebr.
Der  Bischof  war  schon  vollendet.  Hatte  der  Kampf  nur  die
Absicht,  daß  bloß  der  Akt  der  Juveslitur  cessiren,  aber  die
Bischöfe  verbunden  bleiben  sollten,  den  Kaisern  und  Königen
die  Lehensdienste  zu  leisten?  Gegen  das  Letzte  hatte  unstreitig
Gregor  vorgearbeitet;  wenigstens  aus  den  Ideen,  die  er  von  den
Geistlichen  aufstellte,  floß  es.  Wäre  dieß  durchgesetzt  worden,
so  bätten  die  Kaiser  und  Könige  unendlich  verloren.  Bisher
ganz  sorglos,  hatten  sie  die  Geistlichen  reich  gemacht,  in
der  sichern  Hoffnung,  daß  es  mehr  in  ihrer  Macht  sey,  wenn
die  geistlichen  Stellen  besetzt  würden,  als  die  Successionen
bei  den  Herrschaften  und  Grafschaften.  Und  nun  sollten
die  Geistlichen  auf  einmal  in  eine  viel  unabhängigere  Subordination
  gegen  den  Kaiser  gesetzt  werden,  als  die  weltlichen
Großen.

Gregor  klärte  die  Idee,  so  dunkel  sie  war,  nicht  hinlänglich
  auf,  um  mit  ihr,  so  platt  herausgesagr,  bei  seinem  Zeitalter
  nicht  anzustoßen.  So  sehr  aber  die  Idee  im  Dunkel
lag,  wirkte  er  doch  mit  solchem  Eifer  gegen  die  Investitur,
daß  er  nicht  nur  den  Laien,  der  sich  unterstand,  einen  Geistlichen
  zu  investiren,  für  ercommunicirt  erklärte,  sondern  auch
Alle,  die  mit  solchen  Bischöfen  oder  Laien  umgehen  würden.
Diese  Dunkelheit,  worin  sich  die  Hauptfrage  des  Sereits
befunden,  hat  auch  einen  merkwürdigen  Einfluß  auf  den  Fortgang
  des  Streits  gehabt.  Es  glaubten  Viele,  Gregorn  sey
es  eigentlich  nur  darum  zu  thun  gewesen,  daß  die  Jusignien
geistlicher  Gewalt  nicht  mißbraucht  werden.  Sclbst  viele