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haͤtte,  ein  Anathema  darauf  zu  setzen,  wenn  Jemand  noch
mehr  verbessern  wollte.  Denn  es  sind  kindische  Fehler  stehen
geblieben.  Beim  ersten  Januar  blieb  der  heilige  Almagius
siehen.  Der  Titel  vom  ganzen  Buche:  Almanach,  hatte
sich  allmählig  auf  den  ersten  Januar  geschlichen,  und  aus  dem
Titel  ist  ein  St.  Almagius  geworden!  Beim  46.  Februar
stand  ein  heiliger  Julian,  der  mit  5000  zugleich  Märtprer  geworden
  seyn  soll.  In  den  ältern  Codices  hieß  es:  cum  quindue
  militibus.  Von  solchen  Fehlern  wimmelt  die  Ausgabe.
Etwas  besser  war  die  Ausgabe  des  Corpus  joris  canoniei;
nur  wieder  Thorheit,  ein  Anathem  darauf  zu  setzen,  wenn
kuͤnftig  Jemand  weitere  Fehler  darin  finden  und  sie  verbessern
wollte.

Zwei  vielleicht  adelnswurdigere  Unternehmungen  sind:
die  Anlegung  der  deutschen,  englischen  und
schottischen  Seminarien  in  Rom,  wo  naͤmlich  junge
Leute  erzogen  werden  sollten,  die  als  Missionäre  in  Deutschland,
  England  und  Schottland  gebrauch“  werden  könnten.
Ferner:  die  Errichtung  der  privilegirten  Altärc.
Ein  schändlicher  Mißbrauch  in  der  roͤmischen  Kirche,  von  dem
man  nicht  glauben  sollte,  daß  er  noch  so  jung  ist;  das  Privilegium,
  daß,  wenn  an  dem  Altar  entweder  an  gewissen
Tagen  oder  uneingeschränkt  Messe  gelesen  wird,  durch  solche
Messen  nicht  nur  die  Pein  des  Fegefeuers  sollte  gemindert,
sondern  immer  eine  Seele  ganz  aus  dem  Fegkeuer  befreit
werden.  Das  stdör  sogar  mit  der  katholischen  Dogmätik  sehr
zusammen,  —  als  ob  der  Pabst  durch  ein  Privilegium  das
Blut  Christi,  das  auf  dem  Altar  geopfert  worden,  kraͤftiger
machen  koͤnnte!

Gregor  XIII.  starb  1585.  Auf  ihn  kommt  ein  merkwuͤrdiger
  Pabst.  Es  war  eine  fuͤrchterliche  Zerruͤttung,  wie
die  Cardinäle  in's  Conclave  gingen.  Die  Banditen  streiften