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Kuppel  daran.  Sechshundert  Menschen  haben  in  den  fünf
Jahren  beständig  daran  gearbeitet.  Auch  hat  Rom  ein  bekanntes
  Monument  von  ihm,  die  selrsame  Veränderung  mit
der  Säule  Trajans  und  mit  der  Säule  Antonins  des
Philosophen.  Auf  die  Säule  Trajans  ließ  er  den  Apostel
  Petrus,  eine  Statue  von  vergoldetem  Kupfer,  setzen,  und
auf  die  Säule  des  Mark  Aurel  den  Apostel  Paulus,  auch
eine  solche  Statue  von  vergoldetem  Kupfer.

Außer  den  zwei  Colonpen  ist  das  Merkwürdigste  zur
Verschönerung  Roms  die  Versetzung  des  großen  vatikanischen
  Obelisks,  und  die  Aufstellung  desselben  vor  dem
Hauptplatz  der  Peterskirche.  Diese  hat  ihm  allein  57,475
Dukaten  gekostet.  Auch  für  die  vatikanische  Vibliothek  that
er  so  viel,  als  lange  vorher  kein  Pahst,  widmete  ihr  den
schdusten  Theil  des  Palastes,  und  ließ  eine  Menge  Bücher
kaufen,  so  daß  die  Bibliothek  unter  ihm  auf  22,000  Bände  anwuchs.
  Eines  seiner  Projekte,  worauf  er  sehr  viel  verwandte,
das  aber  am  Ende  kein  ganz  glückliches  Projekt  war,  ist:  die
Austrocknung  der  pontinischen  Sümpfe.  Er  kam
damit  sehr  weir,  ließ  einen  großen,  prächtigen  Kanal  führen.  Es
schien  die  Zeit  zu  kommen,  daß  in  dem  Umfange  von  neun  Meilen
  wieder  so  viele  schoͤne  Städte  aufblühen  koͤnnten,  als  ehemals,
nach  der  Erzählung  des  Plinius.  Aber  der  Damm  war  nicht
stark  genug.  Nach  seinem  Todc  riß  Alles  wieder  ein,  und
wurde  unter  Wasser  gesetzt.  Ein  anderes  Projekt  war:  die
Schiffbarmachung  der  Tiber  bis  an  Rom  hinauf.
  Man  machte  ihm  aber  den  Einwurf,  daß  auf  diese  Art
auch  die  türkischen  Caper  bis  an  die  Mauern  von  Rom  würden
laufen  können,  daß  er  nicht  binlänglich  Galeeren  halten  koͤnne,
um  sich  vor  dem  Ueberfall  zu  sichern.  Er  gab  das  Projekt  auf,
und  fing  dafür  au,  den  Hafen  von  Antium  ausbessern
zu  lassen.  Hierauf  verwandte  er  100,000  Dukaten.