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von  denen  er  wußte,  daß  sie  ihm  äußerst  unangenehm  waren.
Der  Pabst  mußte  weit  herabgekommen  seyn,  wenn  ihn  der  Koͤ-nig
  von  Sardinien  necken  konnte.  Dennoch  war  unter  andern
  Neckereien,  die  er  ihm  erregte,  die,  daß  der  König  einen
Baumeister  nach  Rom  schickte,  und  dem  verstorbenen  Pabste
Clemens  Xl.,  dem  Todfeinde  von  Clemens  XII.,  ein  prächtiges
  Monument  errichten  ließ.  Eben  so  hatte  der  Pabst  verschiedene
  Deduktionen  in  der  Sache  von  Sardinien  drucken
lassen.  Kaum  waren  die  letzten  Bogen  abgedruckt,  als  eine
sehr  umständliche  Widerlegung  erschien.  Clemens  schloß  endlich
  einen  Vergleich,  durch  welchen  der  König  von  Sardinien
zum  immerwährenden  apostolischen  Vicarius  in
seinen  Staaten  ernannt  wurde.

Alles,  was  unter  der  Regierung  des  Pabstes  gethan
wurde,  alle  literarischen  Versuche  sahen  so  aus,  daß  man  merkt:
es  gehe  der  Leichenpredigt  des  Pabsies  zu.  Der  Großherzog
von  Florenz  bat  sich  vom  Pabste  die  Erlaubnih  aus,  ihm  ein
Breve  zu  schicken,  worin  der  Name  des  künftigen  Großinquisitors
  nicht  ausgedruckt  sey.  Der  Pabst  genchmigte  es,  und  der
Großherzog  von  Florenz  schrieb  seinen  eigenen  Namen  hin;  vereinigte
  also  die  Macht  der  Inquisition  mit  der  herzogkichen
Macht.  Was  Elemens  für  ein  seltsamer  Pabst  war,  sah  man  auch
aus  seinen  Versuchen,  die  er  zur  Vereinigung  der  Protestanten
  machte.  Man  hatte  in  Rom  große  Hoffnung,  daß  er
viel  zur  Vereinigung  der  Protestanten  und  Katboliken  beitragen
  müsse,  weil  der  Kurfürst  von  Sachsen  Direktor  des  Cor-Pus
  Evangelicorum  sey.  Der  Pabst  glaubte,  die  ganze
Sache  möchte  sich  etwa  nur  daran  stoßen,  daß  die  Protestanten
  den  Wahn  hätten,  sie  würden  gezwungen  werden,  die
Kirchengöter  wieder  herauszugeben.  Er  schickte  deßwegen  1752
ein  Breoe  an  den  Kurfürsten  von  Sachsen:  er  wolle  davon
abstrahiren,  wenn  sie  sich  sonst  als  gehorsame  Kinder  erweisen