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ihm  geben,  weil  er  es  so  bei  seinen  Vorfahren  gefunden  haͤtte,
aber  nicht  die  Investitur.  Indessen  der  Koͤnig  von  England,
Johannes  ohne  Land,  sich  zur  niedrigsten  Unterwerfung
zwingen  lassen  muß,  widersetzt  sich  der  Deutsche  seinen  Forderungen.
  Doch  mit  ganz  verschiedenem  Erfolge  kämpfte
wider  ihn  und  seine  Zeitgenossen  Heinrich  II.,  König  von
England.  .

Jetzt  haͤngen  alle  Hoͤfe  durch  Correspondenzen,  Politik
und  Eifersucht  so  zusammen,  daß  wenn  auch  ein  Hof  traͤge
genug  waͤre,  Gewaltthaͤtigkeit  vom  Pabste  sich  gefallen  zu
lassen,  er  doch  durch  das  Beispiel  Anderer  aufmerksam  gemacht
wird,  daß  von  ihnen  die  Kabalen  ihm  enthuͤllt  werden.  Man
sieht  bei  den  bourbonischen  Hoͤfen,  besonders  in  den  Jesuiten-Sachen,
  was  durch  die  Betriebsamkeit  solcher  Maͤchte  sich  ausrichten
  lasse,  und  man  hat  nicht  leicht  zu  besorgen,  daß  sich
ein  Hof  des  Pabstes  so  annehme,  daß  er  sich  mit  andern
Maͤchten  deßwegen  in  Streitigkeiten  verwickle.

Man  traͤgt  nun  auch  weniger  Bedenken,  gewaltsame
Mittel  zu  gebrauchen,  wenn  der  Pabst  sich  nicht  nach  den
Absichten  der  Könige  bequemen  will.  Man  verbietet  z.  B.
alles  Geldschicken  nach  RKom,  man  nimmt  dem  Pabste  Länder
  und  macht  ihm  andere  Dinge  streitig.  Ludwig  XIV.
trieb  dieses  am  weitesien,  indem  er  durch  seinen  Gesandten
dem  Pabste  selbst  in  Rom  Hohn  sprechen  ließ.  So  ist  der
Pabst  gleichsam  nur  der  Ball,  mit  welchem  die  Kdnige  spielen,
  und  es  kommt  nur  darauf  an,  daß  er  sich  mit  Anstand
hin  und  her  stoßen  lasse.  .

Nur  Deutschland  allein  hat  hierin  eine  ganz  vorzuͤglich
ungluͤckliche  Lage.  Frankreich  und  Spanien  liegt  daran,  daß
nicht  so  viel  Geld  aus  dem  Lande  geschickt  werde,  daß  nicht
so  viele  Sachem  durch  Appellation  nach  Rom  kommen;  in
Deutschland  ist  hingegen  Niemand,  der  sich  des  Schadens