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wärg  ein  Ganganelli  nicht  noch  gekommen  und  hätte  dem
Schuldenmachen  ein  Ziel  gesetzt,  der  Pabst  hä#te  das  liebe
Brod  nicht  behalten.

Schon  seit  der  Mitte  des  vorigen  Jahrhunderts  treibt
die  päbstliche  Kammer  den  schändlichsten  Getreidehandel,  der
den  Landbau  ruiniren  muß  (eine  Erfindung  der  Donna
Olpmpia).  Niemand  im  roͤmischen  Staate  darf  einem
Fremden  Korn  verkaufen,  sondern  muß  für  einen  bestimmten
Preis  es  der  päbstlichen  Kammer  überlassen.  Dieser  Preis
wird  so  gesetzt,  daß  die  Kammer  die  Hälfte  oder  ein  Drittel  gewinnt.
  Niemand  in  und  um  Rom  darf  sein  Brod  selbst  backen,
  sondern  man  muß  es  von  den  Bäckern  der  Kammer
nehmen.  Jeder  Bäcker  muß  mit  Anfang  des  Jahrs  seine
Provision  für's  ganze  Jahr  und  noch  mehr  nehmen.  Bleibt
ihm  etwas  übrig,  so  muß  er's  am  Ende  des  Jahrs  an  die
Kammer  wieder  zurückgeben,  und  zwar  nicht  in  dem  dafür
bezahlten  Preise,  sondern  nach  dem  wohlfeilen,  wonach  die
Kammer  es  einkauft.  Das  Maaß,  wonach  die  Kammer  einkauft,
  ist  ein  Fünftel  gröher,  als  das,  wonach  sie  verkauft.
Dabei  treiben  noch  die  Bedienten  das  schändlichsie  Monopol.
Daher  kam  es,  daß  1774  das  Getreide  so  hoch  kam,  daß
mehrere  Menschen  verhungerten;  und  daß  auch  viele  Menschen
nicht  mehr  bauen,  als  sie  brauchen,  viele  Andere  den  Acker  liegen
lassen,  Fruͤchte  im  Felde  stehen  lassen,  wenn  sie  sehen,  daß
sie  sie  nicht  höchst  nöthig  haben,  weil  sie  wissen,  daß  Alles
doch  dem  Pabst  zu  Theil  wird,  darf  Niemanden  Wunder
nehmen.  i

Zur  Aufklärung  der  katholischen  Welt  und  Untersbch##t
des  Pabstthums  trägt  endlich  die  ununterbrochene,  ordentlich
fortdauernde  Wirkung  der  protestantischen  Kirche  Vieles  bei.
Der  Pabst  kann  keinen  entscheidenden  Schritt  thun,  ohne  daß
von  Protestanten  daruͤber  kommentirt,  jeder  Fehltritt  bemerkt,