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jede  Nachgiebigkeit  mit  einer  oft  spottenden  Freude  aufgezeichnet
  würde.  Bei  der  allgemeinen  Circulation  der  gegenwärtigen
  Literatur  kann  es  nicht  fehlen,  daß  nicht  oft  dergleichen
Schriften  auch  in  katholische  Hände  gerathen  sollten.  Unvermerkt
  und  vielleicht  selbst  wider  seinen  Willen  wird  mancher
Minister  klug  dadurch.  Man  hat  besser  gelernt,  rmisches
Pabsithum  und  katholische  Kirche  zu  trennen,  diese  aufrecht
zu  halten,  wenn  auch  jenes  gestürzt  werden  sollte.  Dieß  sieht
man  recht  bei  Aufhebung  des  Jesuitenordens.  Man  hätte
denken  sollen,  jeder  hätte  den  Pabst  deßwegen  gelobt,  aber
viele  Protestanten  lachten  darüber,  daß  er  sich  selbst  so  mit
Ehren  aus  der  Schlinge  gezogen,  oder  kadelten  ihn  wohl  gar
dehwegen.  Köunte  der  Pabst  sein  Land  zu  einem  isolirten
Lande  machen,  daß  nichts  von  dergleichen  Schriften  hinüber
käme,  so  hätte  er  gewiß  sehr  viel  gewonnen.  Das  Kameral-Interesse
  kommt  dabei  mit  in's  Spiel.  Man  sieht  den  Flor
der  protestantischen  Länder;  die  Begierde  nach  dem  Reichthum
der  Geistlichkeit  wächst  mit  den  Bedürfnissen,  die  aus  dem
großen  Lurus  oder  aus  der  wahren  oder  vermeintlichen  Nothwendigkeit,
  sehr  viele  Soldaten  zu  halten,  nothwendig  entspringen
  müssen.  Man  hat  dem  Koͤnig  von  Preußen,  Friedrich
  dem  Großen,  so  Manches  abzulernen  gesucht,  warum
auch  nicht  dieß,  daß  man  den  Pabst  auf  gleichen  Fuß  behandelt,
  wie  derselbe  in  Ansehung  Schlesiens  und  der  andern  katholischen
  Besitzungen  des  Königs  behandelt  wird?

Selbst  vielleicht  noch  mehr  als  alles  dieses  trägt  zur
Untergrabung  des  Pabstthums  der  einreißende  Deimus
bei,  Dieser  braucht  weder  historische  noch  metaphysssche  Gründe,
sonbern  er  spottet,  und  gibt  seinem  Spott  ein  Gewand,  wodurch
  er  zwar  weniger  beleidigend  zu  seyn  scheint,  aber  desto
tiefer  verwundert.  Voltaire  hat  dem  Pabsie  mehr  geschader,
  als  zehn  Febronius.  Bei  einer  Schrift,  wie  die