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von  Christus  sagten  und  das  Crucifix  versteckten;  selbst  in
ihren  eigenen  Häusern  an  einen  so  finstern  Ort  hinstellten,  daß
Keiner  es  sehen  sollte.

2)  Sie  suchten  nur  durch  äußere  Paacht,  in  der  sie  sich
wie  Mandarinen  aufführten,  die  Augen  des  großen  Haufens
auf  sich  zu  ziehen,  und  verachteren  deßwegen  die  anderen  Missionäre,
  suchten  sie  beim  Volke,  das  sehr  auf  großen  Pomp
sah,  verächtlich  und  lächerlich  zu  machen.

5)  Um  ihrer  eigenen  Ehre  willen  überließen  sie  sich
mathematischen  Arbeiten.  —  Der  Pabst  habe  ihnen  schon
lange  erlaubt,  die  Bibel  in's  Chinesische  zu  übersetzen  und
den  Gottesdienst  in  chinesischer  Sprache  zu  halten.  Beides
hätten  sie  unterlassen;  ein  offenbarer  Beweis,  wie  wenig  es
ihnen  um  eigentliche  Bekehrung  der  Chinesen  zu  thun  sey,
sondern  sie  suchten  sich  nur  zum  Vortheil  ihrer  eigenen  Gesellschaft
  bei  den  Chinesen  zu  insinuiren,  und  was  sie  in  Asien
um  ihrcs  eigenen  Vortheils  willen  thun,  das  müsse  in  Europa
  als  Beweis  ihres  Eisers  für  die  chrisiliche  Religion
gelten.  Wohin  die  Absicht  der  Jesuiten  in  China  gehe,  sehe
man  deutlich  aus  den  großen  wuchernden  Kapiralien,  die  sie
dort  anlegten.

4)  Der  nach  Jesuiten-Art  bekehrte  Chinese  dürse  den
wichtigsten  Theil  seiner  alten  abgdttischen  Ceremonien  beibehalten,
  auch  die  abgöttische  Verehrung  seincs  Confucius  sey
ihm  nicht  entnommen.  3

Schon  1645  erging  von  Innocenz  X.  ein  Dekret  gegen
  die  gottlose  Vermischung  des  chinesischen  Aberglaubens
mit  der  christlichen  Religion.  Die  Jesuiten  kehrten  sich  aber
nicht  daran,  schickten  einen  von  ihren  chinesischen  Missionärs
nach  Rom,  der  dem  Pabste,  Alerander  VII.,  etwas  vorspiegelte.
  Dieser  erlaubte  den  Jesuiten  wieder  ihre  Bekehrungen,  da
der  Missionär  ihn  zu  bereden  wußte,  daß  es  bloße  Civil-Gebräuche