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es  war  meist  nur  der  Profit  seiner  Lotterien,  die  den  Landmann
  unter  tausend  süßen  Träumen  arm  machten.

„Die  Protestanten  zu  gewinnen,  wandte  der  Pabst
nicht  so  viele  Mühe  an,  aber  auch  das  Wenige  war  vergebens.
  Man  schdpfte  die  meiste  Hoffnung  aus  dem  Eifer  des
Hauses  Sachsen  für  die  katholische  Religien,  nach  dem  Uebergang
  des  Kurfürsten-  August  II.  und  nachmaligen  Königs  von
Polen  zur  römischen  Kirche,  und  may  glaubte,  sein  Beispiel
werde  auf  die  Uebrigen  mehr  wirken.  Die  größte  Schwierigkeit
  der  Vereinigung  vermuthete  der  Pabst  in  der  Besorgniß
der  sächsischen  Protestauten,  sie  möchten  das  Kirchengut  wieder
  herausgeben  muͤssen.  Der  Pabst  versprach  deßwegen  41752
in  einem  Breve  an  den  Kurfürsten,  von  dieser  Forderung  abzusteben,
  wenn  nur  die  Protestanten  in  den  Schooß  der  Kirche
zurückkehrten.  Man  sand  aber  lächerlich,  daß  der  Pabst  geben
  wollte,  was  man  sich  selbst  längst  genommen  hatte.
Eben  so  fruchtlos  waren  die  Bemühungen  einiger  Missionärs
in  Schlesien.

So  verflog  die  päbstliche  Regierung  in  einer  Menge  sehr
kleiner  Versuche  und  Streitigkeiten  6„  bald  wegen  Quartiers=Freiheit,
  bald  wegen  Kirchen-Immunitäten,  bald  wegen  gewisser
  Bücher,  in  Frankreich  edirt,  die  von  dem  Primat  des
rdmischen  Bischofs  und  seinem  Ursprunge  gar  zu  historisch
genau  sprachen.  Einige  sind  deßwegen  merkwürdig,  weil  sie
sich  durch  cin  paar  feine  Streiche  auszeichnen,  die  dem  Pabste
dabei  gespielt  wurden.  4734  hielt  der  Großherzog  von  Florenz
  bei  dem  Pabste  an,  daß  er  einmal  den  Groß-Inquisitor
in  seinem  Laude  selbst  ernennen  moͤchte.  Der  Pabst  ließ  in
der  Bulle  fuͤr  den  Namen  Platz,  daß  ihn  der  Großherzog
nach  Belieben  aussülle.  Der  Großherzog  schrieb  seinen  eige“
nen  Namen  hinein.  —  Clemens  hatte  gleich  in  den  ersten
Jahren  den  Vergleich  mit  Sardinien  vernichtet,  kraft  dessen