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Genuß  ihrer  allgemeinen  Parochial-Rechte  eingesetzt  zu  werden,
  die  meisten  Regenten  aber  setzten  die  Welt-Geistlichen  in
ihre  laͤngst  verlorenen  Rechte  wieder  ein.

Alle  übrigen  Regierungs-Geschäfte  Clemens  XIV.  fallen
mehr  in's  Kleine  und  weniger  Beträchtliche.  Während  seiner
kurzen  Regierung  war  auch  nicht  viel  möglich;  und  nachdem
er  sich  durch  Aufhebung  der  Jesuiten  den  Weg  zu  größeren
Wirkungen  gebahnt  hatte,  ward  er  von  der  Welt  abberufen.
Sein  Tod  ist  der  Tod  eines  wahren  Märtyrers.  Kein  birteres
  Wort  entsuhr  ihm  gegen  die,  die  ihr  Unglück  durch  den
schmerzlichsten  Tod  an  ihm  rächten.  Er  starb  (am  22.  September
  1774)  unter  den  größten  Schmerzen,  welche  vielleicht“
je  auf  dem  Berte  der  Tod  kostere.  Man  hatte  ihm  die  stärkste
Adua  Tolana  beigebracht,  daß  ihm  die  Nägel  von  Händen
und  Füßen,  die  Haare  vom  Haupte  fielen.  Man  konnte  vor
Geruch  nicht  mehr  bei  ihm  bleiben.  Die  Jesuiten  deuteten
auf  Gottes  Gericht;  aber  man  kannte  den  Finger,  der  ihn
getroffen.  —  Sie  wollten  ihn  noch  in  der  letzten  Stunde  seines
  Lebens  dazu  brauchen,  eine  Cardinal-Promotion  vorzunehmen,
  um  für'e  künftige  Couclave  ihre  Partei  zu  verstärken.
Er  hatte  sich  aber  schon  in  einigen  Cardinälen,  die  er  während
  seiner  Regierung  befördert  hatte,  betrogen  gefunden,  wollte
also  nicht  noch  unmittelbar  vor  dem  Tode  einen  zweiten  Fehltritt
  thun.  Man  kann  es  als  eine  Ehre  ansehen,  die  ihm
-vom  Conclave  noch  erwiesen  wurde,  daß  sie  ihm  einen  Nachfolger
  gaben,  der  erst  von  ihm  zum  Cardinal  ernaumt  war.
Braschi  bestieg  den  Thron  als

Pius  VI.  (1775.)

Ein  seltenes  Beispiel  in  der  Pabst-Geschichte,  daß  man
einei  Pabst  wählte,  der  nur  zwei  Jahre  Cardinal  gewesen,