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das  vortreffliche  Mittel,  man  nahm  alle  Decreta  utilia  der
Baseler  Synode  an,  —  also  waren  künftig  alle  Bande  mit
Rom  aufgelöst,  —  mit  Ausnahme  des  Beschlusses,  den  sie
gegen  die  Person  des  Pabstes  genommen  hatte;  denn  sie  hatte
ihn  feierlich  abgesetzt,  und  (1439)  einen  neuen  Pabst  gewaͤhlt,
den  Herzog  Amadeus  von  Savoyen,  der  Einsiedler
geworden  war,  unter  dem  Namen  Felir  V.  Davon  wollte
aber  Deutschland  nichts  wissen.  Uebrigens  sollte,  so  lange
bis  ausgemacht  wäre,  wer  Pabst  seyn  werde,  die  deutsche
Kirche  von  ihren  Bischöfen  regiert  werden.  Dieß  war  ein
treffliches  Mittel,  endlich  wieder  einen  gläcklichen  Zustand  der
Kirche  herbeizuführen.  Eugen  IV.  war  erstaunlich  furchtsam,
  die  Deutschen  möchten  den  letzten  Schritt  thun,  und
den  Baseler  Pabst  anerkennen.  Während  Alles  in  Negociation
  begriffen  ist,  stirbt  Albrecht,  und  mit  ihm  geht  die  ganze
Hoffnung  auf  einen  glücklichen  Zustand  der  Kirche  unter.  Es
wurde  gewählt  Friedrich  III.  (1440.)

«  Um  die  Deutschen  zu  zwingen,  von  der  Acceptation  der
Baseler  Dekrete  abzutreten,  wagte  es  Eugen  IV.,  ein  paar
Erzbischöfe  von  Trier  und  Köln,  auf  welche  viel  ankam,  abzusetzen;
  wodurch  aber  Alles  so  aufgebracht  wurde,  daß  man
eben  den  Baseler  Pabst  anerkennen  wollte.  Von  jeder  Deli,
beration  der  deutschen  Bischöfe  gab  aber  immer  Friedrich  III.
dein  Pabste  Nachricht,  so  daß  endlich,  gewarnt  von  dem  Kaiser,
  der  Pabst  die  Annahme  der  Baseler  Dekrete  durch  die
Deutschen  anerkannte,  und  sich  nur  eine  kleine  Ergdtzlichkeit
für  den  Schaden,  den  er  dadurch  leide,  ausbat.  Niemand
glaubte,  daß  die  Sache  viel  betragen  könnte.  Es  kam  eine
päbstliche  Deputation  nach  Deutschland,  um  die  kleine  Schadloshaltung
  völlig  zu  arrangiren.  Als  die  Deputirten  sahen,
daß  es  große  Schwierigkeit  habe,  beträchtliche  Erceptionen  der
Dekrete  zu  Stande  zu  bringen,  ließen  sie  sich  von  Friedrich