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Die  Königl.  Preußische  Albertus-Universitat  zu  Königsberg  i.  Pr.

„Königshause“,  dann  im  Neubau.  Entstanden  aus  1.  der  sogenannten
Schloßbibliothek,  etwa  1526  von  Herzog  Albrecht  begründet,  später
vergrößert  durch  Schenkungen  des  Fürsten  Radziwill,  der  Pfalzgräfin
von  Neuburg  u.  a.;  2.  der  alten  Universitätsbibliothek,  die  etwas
später  als  die  erste  begründet  wurde  und  im  alten  Albertinum  untergebracht
  war.  Die  Vereinigung  beider  erfolgte  1827.  Berühmt  die
sogenannte  „Silberbibliothek“,  20  Werke  Reformationsschriften  —
mit  in  Silber  gretriebenen  FEinbänden,  von  der  Gemahlin  des  Herzogs
Albrecht  stammend.  —  Dotation  75  714  M.;  1  Dircktor,  6  Bibliothekare,
3  Expedienten,  2  Diener.  Bändezahl  am  1.  April  1903:  255879,
dazu  ca.  1200  Handschriften  und  ca.  200  000  ungebundene  Druckschriften.


Zur  Universität  gehören  noch:  2  Musik-,  1  Fecht-,  1  Tanz-,
1  Reitlehrer.
%.  Statistische  Übersichten.
Zahl  der  L.ehrer.
Ordentliche  Ordentliche  Außer-  Porar-Semester
  &lt;  .  Ionvrar-  ordentliche  "  L.ektoren
P’rofessoren  rofessoren  Prof  dozenten
Ss.  1903  58  27  41  7
Ss.  1878  46  —_  19  17  2
Ss.  1850  30  an  7  17  1
Zahl  der  immatrikulierten  Studierenden.”
Gesamt-  Darunter  Gesimt  Darunter
Semester  Reich»-  Semester  ‚sum  Keichszahl
  .  zahl  \
ausländer  |  ausläuder
RE  .  _  Io  _  __  _
Ss.  1903  448  75  Ss.  1890  1777  17
W.  1902:3  977  79  W.  1880  1  788  23
s.  1902  907  —_  W,  1870  1  494  19
W.  19012  91  5)  W.  1860,  1  407  21
Ss.  1901  923  —_  W.  1850'1  332  5
W.  19001  874  48  W.  1840  392  _
Ss.  1900  878  —_

*)  Starkstes  Semester  angegeben.