456  Die  einzelnen  Universitäten.

v.  Pfeufer,  X.  v.  Hauner,  )J.  N.  v.  Nußbaum,  J.  v.  Lindwurn,
K.  v.  Hecker,  F.  Chr.  v.  Rothmund,  Th.  v.  Bischoff,  B.  v.  Gudden,
l.  v.  Buhl,  A.  v.  Solbrig,  M.  J.  Oertel,  N.  Rüdinger,  M.  v.  Pettenkofer,
  I.  v.  Ziemssen,  K.  v.  Kupffer,  Hans  Buchner,  X.  Bunm.

Philosophische  Fakultät.  Philosophen:  F.  W.  J.  v.  Schelling,
F.  B.  v.  Baader,  E.  v.  Lasaulx,  M.  Carriere,  J.  Frohschanmmer,  K.
v.  Prantl,  J.  Huber.  —  Naturforscher:  G.  H.  v.  Schubert,  M.  Wagner.
—  Mathematiker:  1.  Ph.  v.  Seidel.  —  Astronom:  J.  v.  lamont.  —
Physiker:  G.  S.  Ohm,  C.  A.  Steinheil,  J.  Ph.  G.  v.  Jolly,  E.  v.  L.ommel.
—  Chemiker:  J.  v.  Liebig.  —  Mineralogen:  J.  N.  Fuchs,  Fr.  v.  Kobell.
—  Gecologe  und  Paläontologe:  K.  A.  v.  Zittel.  —  Botaniker:  außer
F.  P.  Schrank:  K.  F.  Ph.  v.  Martius,  K.  W.  Nägel.  —  Zoologen:
siche  oben  in  der  medizinischen  Fakultät  v.  Siebold,  sodann:  E.  Selenka.
-—  Historiker:  K.  Mannert,  J.  J.  Görres,  C.  Zeuß,  Th.  v.  Rudhardt,
J.  Ph.  Fallmerayer,  MH.  K.  L.  v.  Sybel,  K.  X.  v.  Cornelius,  J.  Weizsäcker,
  G.  Voigt,  E.  Kluckhohn,  F.  W.  B.  v.  Giesebrecht,  F.  A.
v.  Löher,  F.  Stieve,  X.  Druflel  iden  Kulturhistoriker  Riehl  siche  oben
bei  der  staatswirtschaftlichen  Fakultät).  —  Klassische  Philologen:  ausser
F.  Ast:  F.  v.  Thiersch,  L..  v.  Spengel,  K.  Halm,  K.  Burstan,  R.  Schöll.
—  Archäologe:  H.  v.  Brunn.  —  Orientalisten:  M.  Müller,  M.  Haug,
HE.  Trumpp.  —  Germanisten:  J.  A.  Schmeller,  J.  F.  Mafsmann,  K.  Hofmann
  (auch  Romanist),  M.  Bernays,  F.  v.  Geibel,  W.  v.  Hertz,  M.
v.  Lexer.

Bei  der  allseitig  reichhaltigen  Ausgestaltung  des  Münchener
Hochschulunterrichts  ist  es  kaum  möglich,  eine  besondere  Bedeutung
der  Universität  für  einzelne  Gebiete  speziell  hervorzuheben.  Abgresehen
  von  der  protestantischen  Theologie  ist  der  gesamte  Kreis  der
Geistes-  wie  der  Naturwissenschaften  in  deren  reichhaltiger  gussenwärtiger
  Ausgliederung  in  den  Lehrkräften  der  Hochschule  und  den
dazu  gehörigen  Unterrichtsbehelfen  aller  Art  vollzählig  vertreten.
Auch  die  Statistik  des  Universitätsbesuchs  nach  Fakultäten,  die  unten
folsst,  läft  erschen,  daß  juristisches  Wissen,  medizinisches  Wissen  und
weiter  philosophisches  Wissen,  dies  im  Sinne  der  Strebungen  der
beiden  Sektionen  der  Fakultät,  heute  je  von  mehr  als  einem  Tausend
Iernbegieriger  Hörer  der  Münchener  Universität  erstrebt  wird.  (Als
Spezialität  wäre  ctwa  die  oben  bereits  erwähnte  Einbeziehung  des
forstlichen  Ilochschulunterrichts  zu  erwähnen;  weiter  sei  —  zugleich
zur  Krläuterung  der  unten  folgenden  Frequenznachweise

beisrefügt,
daß  schon  scit  dem  Jahre  1833  die  Pharmazeuten  mit  der  kleinen
Matrikel  zum  medizinischen  Studium  zugelassen  sind.)  Die  cigenen