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Die  Großhberzogl.  Hessische  l.udwigs-Universität  zu  Gießen.  569

medizinische  Klinik  hat  $  Assistenzärzte,  davon  einer  für
die  medizinische  Poliklinik  (1800  MM.)  und  3  für  die  medizinische
  Klinik.  Außerdem  sind  2  \Volontärärzte  und
4  Amanuenses  vorhanden.  An  dem  Gynäkologischen  Institut
  sind  außer  dem  Direktor  ein  außerordentlicher  Professor,
  3  Assistenzärzte  und  ein  Volontärarzt  tätig.

Psychiatrische  Klinik,  neu  errichtet  1896—499  mit  einem
Kostenaufwande  von  746000  M.;  laufende  Kosten
125847  M.  Die  Psychiatrische  Klinik  hat  einen  Oberarzt,
einen  zweiten  Assistenzarzt,  ?  weitere  AÄssistenzärzte  und

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2  Amanuenses.

Die  innere  medizinische  Klinik,  die  Frauenklinik,  die
psychiatrische  Klinik,  das  pathologisch-anatomische  Institut
und  das  hygienische  Institut  mit  drei  Dienstwohnungen
(besondere  Villen)  für  die  Dircktoren  der  inneren  medizinischen,
  gynäkologischen  und  psychiatrischen  Klinik
machen  ein  besonderes  Klinikviertel  aus  mit  dem  Namen:
die  „Neuen  Kliniken“.  Zu  diesem  Viertel  gehört  noch
die  klinische  Apotheke,  deren  sachliche  und  persönliche
Kosten  15900  M.  betragen.

Die  alten  Kliniken.  Diese  befinden  sich  vorläufig  noch  in
einem  alten  Gebäude,  einer  früheren  Kaserne.  Ihr  Neubau
und  die  örtliche  Vereinigung  mit  den  neuen  Kliniken,  wofür
eine  Sunnme  von  1573000  M.  erfordert  wird,  ist  von  den
Landständen  bereits  bewilligt,  und  der  Geländeerwerb
(345800  M.ı  in  die  Wege  geleitet.  Die  allgemeinen  Kosten
der  alten  Kliniken  (Chirurgische  und  Ophthalmologische
Klinik)  betragen  40020  M.  Die  besonderen  Kosten  für
a)  die  chirurgische  Klinik  betragen  110  700  M.,  dazu  kommen
noch  die  Kosten  für  eine  zurzeit  nicht  besetzte  außerordentliche
  Professur  und  die  Vergütungen  für  4  Assistenz-Ärzte,
  einen  \olontärarzt  und  2  Amanuenses,
b)  die  ophthalmologische  Klinik  betragen  51318  M.  Diese
Klinik  hat  3  Assistenzärzte  und  2  Amanuenses.
Die  Ohrenpoliklinik;  vorläufig  in  einem  alten,  gänzlich  unzulänglichen
  Raume  untergebracht,  mit  einem  Assistenten.
Für  die  laufenden  Bedürfnisse  sind  2650  M.  ausgeworfen.
Die  Veterinärinstitute.  Auch  diese  Institute  werden  gegenwärtigr
  mit  einem  Kostenaufwand  von  0  000  M.  ncu  gebaut
und  sollen  bereits  in  Jahre  1904,  wenigstens  zum  Teil,  bec



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