3806  Das  Mädcherschulwssen.

Die  höheren  Mäcdchenschulen  in  Baden.

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3  Heidelberg!).  |  3  7  14  6  1  6  —  9  4  466
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5  ;  Konstanz  .  7  7  2  —  2.  —  4.  —  159
6:  Mannheim)  .  3  7  14-96-0606  550
'7'  Offlenbug.  .   —  7  72  2-03  187

an.  Besucht  waren  diese  Anstalten  im  angegebenen  Schuljahr  insgesamt
  von  2766  Schülerinnen.

Mittiere  Mädchenschulen.  Im  Anschluß  an  die  Volksschulen
  und  als  besondere  Abteilungen  derselben  sind  in  13  Städten
„Höhere  Töchterschulen“  eingerichtet,  in  denen  teilweise  nur  eine
Fremdsprache  —  Französisch  —  in  den  I.chrplan  aufgenonimen,  teilweise
  aber  auch  der  ganze  Lehrplan  der  höheren  Mädchenschulen
durchgeführt  ist.  Die  Zahl  der  diese  Anstalten  besuchenden  Schülkerinnen
  betrug  am  1.  Dezeniber  1901  300.

b)  Die  Lehrerinnenbildung.

Die  Prüfung  der  L.chrerinnen  in  Baden  regelt  sich  nach  einer
Verordnung  des  Großherzoglichen  Ministeriums  der  Justiz,  des  Kultus
und  Unterrichts  vom  19.  Dezember  1884.  Dieser  Verordnung  gemäts
ssibt  es  in  Baden  3  Arten  von  L.chrerinnenprüfungen:  die  erste
Lehrerinnenprüfung,  durch  deren  Bestehen  die  Befähigung  zur
Unterrichtserteilung  an  Anstalten  mit  dem  Lehrplan  der  Volksschulen

I)  Mit  einer  Selekta,  die  6  Schülerinnen  außerdem  zählt,

?,  Damit  verbunden  eine  Gymnasinlabteilung  (Untere  III.  -—  Obere  1.  inkl.),  fur
die  noch  einige  Liehrkrüfte  im  Nebenamt  beschäftigt  sind;  siehe  den  Abschnitt:  Ine
ninnastalen  Unterrichtsanstalten  für  Mirdchen.

3%  Damit  verbunden  3  Kealschulklassen  (Untere  III.  —  Untere  II.  inkl);  siehe
den  Abschnitt:  Die  ganmnastlen  Umternehtsanstalten  für  Mädchen.