14  Volksschulwesen.

L.ehrer  [,ehrerinnen

3.  der  Privatschulen  mit  Volksschulziel  .  1891  424  283
IM  256  202
4.  „  .  „»   MMittelschulziel  .  1891  900  3159
1901  991  4  567
5.  „  Seminarübungsschulen  .  1891  --  —_
1901  Z—  _
6.  „  Schulen  in  Blindenanstiälten  ..  189  57  19
101  59  20
1.  »  „  „»  Taubstummenanstalten  1891  3%  24
1901  428  42
8.  „  „  „  Idiotenanstalten  1891  62  44
1901  68  74
9.  „  o  „  Rettungshäusern  .  1891  207  33
101  211  37
10.  „  „  »  Weaisenhäusern  .  1891  115  51
1901  126  44
überhaupt:  1891  68  389  13  421
1901  8269  20  929
1891:  81  810
1901:  103  621
II.  Nicht  vollbeschäftigte  Hilfslehrkräfte  .  1891  7054  1  101
1901  3  570  1  459
Ill.  Ilandarbeitslehrerinnen  1891.  —  39  735
1901  —_  33  351

Der  Rückgang  in  der  Zahl  der  Handarbeitslehrerinnen  erklärt  sich  durch  den
Umstand,  daß  der  Handarbeitsunterricht  mehr  und  mehr  von  vollbeschäftigten  technischen
Jehrerinnen  erteilt  wird.

Die  in  diesen  Ziffern  zutage  tretende  gesunde  Entwicklung
unseres  Volksschulwesens,  die  beständig  zunehmende  Menge  der  eingeschulten
  Kinder,  die  in  größerem  Verhältnis  wachsende  Zahl  der
Klassen,  Klassenräume  und  Lehrkräfte,  die  Verminderung  der  niederen
Schulorganismen  gegenüber  den  höher  organisierten  mehrklassigen
Schulsystemen,  die  bedeutende  Zunahme  der  sieben-  und  achtklassigen
  Schulen  und  der  in  ihnen  unterrichteten  Kinder,  die  beständig
  sich  mehrenden  Aufwendungen  für  die  Gehälter  der  Lehrpersonen,
  das  Ansteigen  der  Durchschnittssätze  für  ihre  Bezüge,
schließlich  das  beständige  Anwachsen  der  Gesamtaufwendungen  für
das  Volksschulwesen  geben  uns  wohl  cin  Recht,  mit  Befriedigung  auf
die  durchmessene  Bahn  zurückzublicken.

Dieses  scheinbar  so  erfreuliche  Resultat  darf  uns  aber  keineswegs
  mit  jener  trägen  Selbstgenügsamkeit  erfüllen,  welche  die
schlimmste  Feindin  wahren  Fortschritts  ist.  Wenn  wir  eine  Befriedigung
  über  die  angeführten  günstigen  Ziffern  äußern  dürfen,  so