1%)  Volksschulw  .sen.

Zur  Ergänzung  möge  hier  noch  ein  Überblick  über  das  Wachstum
  der  Hamburger  Volksschulen  seit  der  Übernahme  derselben
durch  den  Staat  am  11.  Mai  1871  folgen:

Tabelle  4.  Volksschulen  in  Hamburg.

——  ——  —
l.ehrpersonen

Bestand  ‚
Be-  Schu-  Klas-  Schüler-  f  Hilk
am  on  nı   Haupt-  feste  Hille  oo
völkerun  en  sen  za  .  .
31.  März  ö  lehrer  |  lehrer  .  lehrer  Lehre  le  hre
|  rinnen  rinnen
1872  307  4%  |  16  126  6  087  17  11  77  51

1875  453°  4  Mi  90  353°  2  4  4  48
1860  40487  45  44  232  46  12  18  3  116
18855  466319  |  6  84  4204  69  39  29  8

180  55  BL  RB  MM  MH  56  36  ASI  317

1895  6184  106  1497  67697  106  966  129.397  222

1900  69489  114  1739  79579  113  113  132  565
1902  739000  '  126  1914  88822  126  1178  16  638  281

Als  viel  bedeutsamer  noch  als  dieses  rein  ziffernmäßige  Wachsen
der  Volksschule  muß  jedoch  die  Verbesserung  der  Einrichtung  und
der  Unterrichtsmethoden  der  Volksschule  angesehen  werden.  Ein
Berliner  Schulaufsichtsbeamter  faßt  das  Gesamtergebnis  der  Entwicklung
  der  Berliner  Volksschulen  in  den  letzten  75  Jahren  in
folgenden  Worten  zusammen:

„Ich  ziehe  das  Fazit,  indem  ich  kurz  das  Damals  dem  Jetzt
gegenüberstelle.e  Damals  (1827)  als  einzige  öffentliche  Volksschulen
Berlins  sieben  ein-  bis  zweiklassige  Armenschulen  in  dürftigen  Schulräumen
  ohne  festen  I.chrplan  unter  schlechtbezahlten  Lehrern  von
mangelhafter  Vorbildung,  geringem  Wissen,  tiefer  gesellschaftlicher
Stellung,  jetzt  ein  über  das  ganze  Weichbild  ausgebreitetes  Netz  von
gleichmäfßig  organisierten  achtstufigen,  sechzehn-  bis  zwanzigklassigen
Gemeindeschulen  in  teilweise  schönen  Schulhäusern,  groß  genug,  um
allen  Kindern  der  Stadt  den  kostenfreien  Zutritt  zu  gewähren,  zweckmäßig
  und  wirksam  genug,  um  das  allgemeine  Vertrauen  zu  verdienen,
  mit  einem  I.chrpersonal,  das,  tüchtig  und  pflichttreu  zugleich,
durch  rechte  Hingabe  an  seinen  Erzieherberuf  allen  Einrichtungen
das  rechte  Leben  einzuhauchen  bemüht  ist.  Damals  ein  Fünftel  aller