Wohlfahrtseinrichtungen  für  bedürftige  oder  leidende  Kinder.  55

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|  Ä  tage  .  5  Pf.  die  zusammen,

ur  9  ‚  geltlich  |  Portion  |

1901  102  '  |
I.  Mulackstr.  3  .  .  .  1.11.  27.3,  |  121  25  003  1955  |,  26958
UI.  Gubenerstr.  13.  .  .!4.  11.  |  25.3.  |  118  |  31086  |  2338  |  33424
.  UI  Forsterstr.  20  .  .|6.  11.  25.  3.  |  116  |  30700  3795  34  495
'  _WV.  Willibald-Alexisstr.  39  |  4.  11.  |  25.  3.  ,  118  21325  |  5029  '  26354

V.  Kaiser  Friedrichstr.  13  |  4.  11.  |  25.  3.  |  118  |  16982  |  4392  !  21374  |
VL  Bugenhagenstr.  8  .  5.  11.  25.3.  |  117  !  30435  |  10243  40  678
'  VD.  Spartstr.  8  .  7.  11.  |  25.  3.  !  115  |  30%  3  665  46  699
VII.  Gropiusstr.  3  7.11.)  25.3  115  |  34051  2  684  36  735
IX.  Swinemünderstr.  4  .  |  5.11.  26.3.  |  118  :  27876  |  6043  |  33919

X.  Treskowstr.  60.  4.  11.  25.3.  |  118  |  27  981  7078  35059  |

"T  Ä
zusammen  |  1174  |  288473  |  47222  335695  |
pro  Küche  durchschnittlich  '  |  47  |  28  847  4722.  |  33569  |

feiler  und  guter  Nahrungsmittel  usw.  (7500  M.),  durch  Erträge  aus
festlichen  Veranstaltungen  und  den  Erlös  aus  verkauften  Mittagsportionen
  gedeckt.  Die  Aufsicht  in  diesen  Kindervolksküchen  wird
freiwillig  und  mit  dem  besten  Erfolge  von  einer  großen  Anzahl  von
Damen  der  Gesellschaft  ausgeübt.  Jede  Küche  steht  unter  der  besonderen
  Leitung  einer  Vorsteherin,  welcher  10—  12  Ehrendamen  zur
Seite  stehen.

In  München  ist  auch  die  Wohlfahrtseinrichtung  der  Mittagspeisung
eine  Verwaltungsangelegenheit  der  Gemeinde  geworden.  Bei  dem
Bau  von  Schulhäusern  wird  regelmäßig  die  Anlegung  einer  Suppenküche
  und  eines  Speisesaals  für  Schulkinder  vorgesehen,  über  deren
Ausrüstung  das  mehrfach  erwähnte  Programm  für  den  Bau  von  Schulhäusern
  in  München  nähere  Mitteilungen  macht.  Über  Verwaltung
und  Besuch  dieser  Münchener  Suppenküchen  gibt  folgende  den  Verwaltungsberichten
  von  1900  und  1901  entlehnte  Darstellung  Auskunft:

„Für  solche  Kinder,  welche  während  der  Mittagszeit  das  Schulhaus
  nicht  verlassen,  sind  in  mehreren  Schulhäusern  sogenannte
Suppen-  und  Beschäftigungsanstalten  eingerichtet,  in  welchen  gegen
Bezahlung  oder  unentgeltlich  ein  kräftiges  Mittagessen,  bestehend  aus
Suppe,  Fleisch  und  Brot,  verabreicht  wird.  Die  Suppenanstalt  ist  eine
Anstalt  des  Armenpflegschaftsrates  und  besteht  aus  einer  Küche  und
einem  Suppensaal,  in  welch  letzterem  die  Kinder  ihre  Suppe  essen