Die  allgemeinen  Abteilungen.

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und  in  Fngland.  Demnächst  ist  die  französische  Sprache  von
Wichtigkeit;  weniger  häufig  wird  Unterricht  in  der  italienischen  und
nur  vereinzelt  solcher  in  der  russischen  Sprache  erteilt.

Gemäß  den  vorbezeichneten  Zwecken  kommt  es  bei  den  frenidsprachlichen
  Unterrichte  an  den  technischen  Hochschulen  weniger  auf
grammatikalische  oder  sonstige  sprachwissenschaftliche  Studien  an  als
vielmehr  auf  Fertigkeit  im  mündlichen  und  schriftlichen  Gebrauche
der  einzelnen  Sprache.  Man  bevorzugt  demnach  gern  als  I.chrer
Üingeborene  des  betreffenden  Landes,  schließt  sich  also  den  Einrichtungen
  an,  wie  sie  in  den  Lektoraten  an  den  Universitäten
bestehen.

Zu  bemerken  ist  übrisrens,  daß  betrefls  des  sprachlichen  Unterrichts
  erhebliche  Unterschiede  zwischen  den  verschiedenen  Hochschulen
  bestehen.  An  einigen  Hochschulen  fehlt  der  neusprachliche
Unterricht  gänzlich,  Nach  der  anderen  Seite  weicht  die  Stuttgarter
Hochschule  von  ihren  Schwesteranstalten  ab;  sie  bietet  im  Deutschen,
Englischen  und  Französischen  eine  reiche  Auswahl  von  Vorlesungen
philologischen  sowie  hiterarhistorischen  Inhalts.  Es  hängt  dies  zusammen
  mit  den  besonderen  I.chrzielen  der  allgemeinen  Abteilung
der  Stuttgarter  Hochschule,  worauf  wir  unten  zurückkommen.

5.  Vorlesungen  über  Kunstgeschichte  oder  über  Geschichte
der  Baukunst,  welche  an  allen  Hochschulen  gehalten  werden,  sind
mit  Rücksicht  auf  ihren  allgemein  bildenden  Wert  der  allgemeinen
Abteilung  zuzurechnen.  Unter  den  Fachabteilungen  ist  diejenige  für
Baukunst  vor  den  übrigen  an  den  genannten  Vorlesungen  interessiert.
Insbesondere  gehören  eingehendere  und  strenger  wissenschaftlich  gehaltene
  Vorlesungen  über  die  sreschichtliche  Entwicklung  der  Baukunst
  in  jene  Abteilung  hinein.

Vorlesungen  über  Weltgeschichte,  Literaturgeschichte
und  Kulturgeschichte  werden  außer  Zusammenhang  mit  den
Zielen  der  Fachausbildung  nur  ihres  allgemein  bildenden  Wertes
halber  gehalten.  Allein  die  technische  Hochschule  in  Stuttgart  macht
hier  wieder  insofern  eine  Ausnahme,  als  sie  unter  den  L.chrzielen
ihrer  allgemeinen  Abteilung  die  Ausbildung  von  Lehrern  geschichtlicher
  Disziplinen  ausdrücklich  angibt.   Betreffs  der  genannten
historischen  Vorlesungen  bemerkt  man  übrigens  eine  weitgehende
Differenz  zwischen  den  verschiedenen  Hochschulen.  Während  z.B.
die  Hochschulen  in  Aachen  und  Berlin  überhaupt  keine  Vorlesungen
der  fraglichen  Richtungen  bieten,  erscheint  vor  allem  an  der