34  Der  Lehrbetrieb  in  den  einzelnen  Fachgebieten.

Tabelle  C.  Verteilung  und  Umfang  des

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.  Hoch.  -  Semester  St  ,St.  SV.  SC.  Semester  Dt  De  zV.  U.  Semester
!  schule  zu  |  v.C  !  \vE.  E
nn  nn  '  ui  ler
|Aachen.  .  L.W.-S  6  4  120  °10  1.88  6  |_:  9°  —  IILW.S.
Berlin  .  .  „  621290  0  „  62,  0  3%  Io"
Braun-  |  )  |  '
schweig  .  „  8  2  10  40  |  „  6  2  9  30  |  „
Darmstadt  .  „  s  «10  80°  5:3  75  45  „
Drisden  ..  —   0—---  -|188  3,145  9151  WS.
Hannover.  LW-S.  8  1  1020  I.S8  62  90H  —
Karlsruhe  .  „  62190  0  „  6)  2  9  30:11.W.S.
München  .  „  63120  Si  »„  1612  0  I  0
‚  Stuttgart!)  „  43  80  60  31  85  15|  —

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1)  Die  obigen  Zahlen  beziehen  sich  auf  den  für  die  Abiturienten  der  Realgymnasien
Studierenden  sind  neben  den  oben  angeführten  Stunden  in  höherer  Mathematik  noch
Alsdann  stellt  sich  die  Gesamtsumimne  der  Stunden  auf  290  bezw.  120,  zusainnıen  also

nistischen  Anstalten  die  darstellende  Geometrie  in  einem  Umfange
gelehrt,  der  über  das  bei  den  anderen  Bauingenieur-  Abteilungen
übliche  Maß  erheblich  hinausgeht.

Im  Unterrichte  selbst  und  im  besonderen  bei  den  Übungen
erscheint  cs  erwünscht,  möglichst  Fühlung  mit  den  Erfordernissen
der  baulichen  Praxis  zu  nehmen  und  vorwiegend  die  zu  behandelnden
Beispiele  aus  dieser  zu  wählen.  In  diesem  Sinne  sprechen  sich  auch
bereits  mehrere  der  neuen  Diplom-Prüfungsordnungen  aus,  welche
Kenntnisse  der  darstellenden  Geometrie  im  besonderen  in  ihrer  Anwendung
  auf  Bauteile  fordern.

In  enger  organischer  Verbindung  mit  der  darstellenden  Geometrie
  stehen  die  für  den  Bauingenieur  weniger  wichtigen  T.ehrgebiete:
  Perspektive  und  Schattenkonstruktion,  weniger  wichtig  deshalb,
  weil  es  weder  üblich  ist,  Ingenieurbauwerke  in  Perspektive  zu
setzen,  noch  für  diese  —  die  Konstruktionslinien  nur  verdeckende  —
Schatten  zu  entwerfen.  Im  allgemeinen  pflegt  überhaupt  der  Wert
der  darstellenden  Geometrie  für  den  Bauingenieur  bei  weitem  überschätzt
  zu  werden.  Wird  dies  l.ehrgebiet  nicht  als  eines  der  —
mannigfachen  —  Mittel  angeschen,  den  Studierenden  mit  räumlichen
Vorstellungen  vertraut  zu  machen,  so  werden  die  einfachsten  Grundzügce
  für  den  Bauingenieur  als  bereits  ausreichend  erscheinen,  sodats
gerade  hier  eine  cbenso  wünschenswerte  wie  in  Zukunft  nicht  zu