Das  Bauingenieurfach.  107

gebiete  Brückenbau  und  Eisenhochbau.!)

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Semester  De  ir  x  Semester  Se  8)  x  j  Gesamtsumme
ev  U  v.  U  v,C  ,
SIND  VH
VIW.  2060  120  ILS  26  30,  90:  140  350  490
VILW.S.  4979  80.140  VIIL  SS.  2  30  320  455  775
42,  77,60  105:
VILW-S.  3800  0  —  |  -.  160  440  000
VILW.S.  310  60  ®@00Nvı.  Ss  3.6  45:  Mi  175  30  495
VILW-S.  0  4-80  INS  5  8  75,120:  355  440  695
2.8  40  160  08
VILW-S.  48  10  1YDL  SS.  2  —  9,5285  40  645
.  |  i
VILW-S  12  240,  —  1-20  15  450  645  |
VIEWS  BT  I  0  1  --13  0  3,
VIELW-S.  36600  10.  \UL.S-.  —  7  0  —  105°  100  345  525  |

3)  Der  erste  Teil  des  Brückenbaus  behandelt  die  Theorie  der  Brückenträger  und
ist  demgemäß  beim  l.ehrgebiete:  Statik  der  Baukonstruktionen  in  Rechnung  gestellt.

in  bezug  auf  ihre  Bedeutung  und  die  malerische  Wirkung  von
Straßenbildern,  Straßeneinmündungen  und  Kreuzungen;  Anlage  der
Plätze  und  deren  Schmuck;  Stellung  von  Monumentalgebäuden  und
Gebäudegruppen  an  Straßen  und  Plätzen  und  auf  unebenem  Gelände;
städtische  Parks  und  Volksgärten.  Bedenkt  man,  daß  gerade  das
Gebiet  des  Städtebaues  im  besondern  in  seiner  künstlerischen  Bchandlung,
  hier  vornehmlich  die  Aufstellung  von  Bebauungsplänen,  bisher
im  Studium  der  technischen  Hochschulen  wenig  Bedeutung  besessen,
sowie  daß  aber  gerade  auf  diesem  Gebiete  der  hierzu  wenig  geeigmete
l.andmesser  eine  oft  unheilvolle  und  verständnisiose  Tätigkeit  in  der
Praxis  entwickelt  hat,  so  dürfte  die  gebieterische  Notwendigkeit,  dem
Städtebau  in  Zukunft  eine  größere  Aufmerksamkeit  zuzuwenden  und
diesen  in  den  Lehrplan  der  hierzu  berufenen  Bauingenieure  einzufügen,
nicht  von  der  Hand  zu  weisen  sein.  Weiter  erscheinen  als  besondere
Vorlesungen  erwähnenswert:  Konstruktionsübungen  in  den  Elementen
  des  Ingenieurwesens,  in  einer  Ausdehnung  von  je  1  St.  V..
und  3  St.  Übung  im  3.  und  4.  Semester  zu  Karlsruhe  abgehalten,  sowie
  die  Vorträge  über  Steinschnitt  (1  St.  V.,  3  St.  U.  im  5.-5.)  in
Darmstadt  eingeführt.  In  letzterer  Vorlesung  kommen  zur  Besprechung:
  Gerade,  senkrechte,  geböschte  und  gekrümmte  Mauern,  Gewölbe
  aller  Art,  im  besonderen  schiefe  und  steigende  Tonnengewölbe.