162  Der  l.ehrbetrieb  in  den  einzelnen  Fachgebieten.

a)  Die  von  dem  Bewerber  seit  der  Vorprüfung  ge.ührten  Journale
über  die  ausgeführten  Arbeiten  in  den  metallurgischen  T.aboratorien.


b)  Studi  ichnungen  aus  dem  Unterricht  im  Entwerfen  von
metallurgischen  Anlagen.

c)  Studienzeichnungen  aus  der  Maschinenkunde.

Die  weitere  Prüfung  zerfällt  in  die  Bearbeitung  ciner  von  dem
Prüfungsausschuß  gestellten  Diplomaufgabe  und  eine  mündliche
Prüfung.

Die  Diplomaufgabe  soll  die  Befähigung  des  Bewerbers  zur
Anwendung  der  wissenschaftlichen  und  präparativen  Methoden  seiner
Fachrichtung  sowie  zur  schriftlichen  Darstellung  seiner  gewonnenen
Versuchsergebnisse  dartun.  Die  Diplomaufgabe  bestcht:

entweder  in  einem  vom  Bewerber  selbständig  auszuarbeitenden
konstruktiven  Entwurf  eines  metallurgischen  Apparates  bezw.
einer  ganzen  Hlüttenanlage  oder  in  ciner  selbständigen
Experimentieruntersuchung  aus  dem  Gebicte  der  Metallurgie.
In  letzterem  Falle  wird  die  Diplomarbeit  in  einem  der
metallurgischen  Laboratorien  ausgeführt,  dessen  Wahl  dem
Bewerber  freisteht.

Die  mündliche  Prüfung  erstreckt  sich  auf  die  folgenden  Prüfungsfächer:


l.  Allgemeine  und  Metallhüttenkunde  einschließlich  der  Elcktrometallurgic.



Il.  Eisenhüttenkunde.

II.  Aufbereitungskunde  (nur  für  Metallhüttenleute).
IV.  Technologie  des  Kisens  (nur  für  Eisenhüttenleute).

V.  Maschinenkunde.

Was  die  Studierenden  des  Hüttenfaches  in  so  großer  Zahl  an
die  technischen  Hochschulen  zog,  ist  seit  Einführung  des  bergbaulichen
  Unterrichts  in  den  L.ehrbereich  der  technischen
Hochschule  Aachen  auch  von  stetig  wachsendem  Einfluß  auf  die
Studierenden  des  Bergfaches  gewesen.

Auch  in  den  bergbaulichen  Betrieben  ist  einer  der  schwerstwiegenden
  Faktoren  des  Erfolges  die  sparsame  Durchführung  des
Transportes  großer  Massen  einschließlich  der  Scheidung  des  Haltigen
von  dem  Tauben  zu  richtiger  Zeit  und  am  richtigen  Orte.  Und  wir
schen,  daß  trotz  der  hervorragenden  Gelegenheiten,  wie  sie  die  Bergakademien
  Clausthal  und  Freiberg  für  die  Ergänzung  des  theoretischen
Unterrichtes  durch  die  Praxis  des  den  Studierenden  jederzeit  zugäng-