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Die  eirzelnen  technischen  Hochschulen.

früheren  Jahren  ist  eine  Reihe  von  Doktorarbeiten  aus  dem  Institut  hervorgegangen’;
  eine  Dr.  ing.-Promotion  hat  noch  nicht  stattgefunden.

.  Die  geologisch-paläontologische  Sammlung,  die  !Sammlung  für  Erzlagerstätten-»



lehre  und  der  geologischen  Karten  (1000  M.)  betinden  sich  seit  1897  im  Neubau,

.  Das  Markscheider-Institut  (900  M.)  und
.  die  Sammlung  markscheiderischer  Instrumente  und  die  Plankammer  bestehen

letztere  seit  1881,  erstere  seit  1898  und  befinden  sich  im  gleichen  Gebäude
mit  den  Bergbaufächern.  Auch  für  ıiarkscheiderische  Übungsinessungen  bestehen
  besondere  Abmachungen  mit  dem  „Verein  für  die  berg-  und  hüttenmännischen
  Interessen  des  Aachener  Bezirks“  hinsichtlich  der  Freigabe  der
Gruben  in  der  Nähe  von  Aachen.  Als  besondere  Arbeitsrichtung  werden  ım
Institut  erdmagnetische  Untersuchungen  gepflegt.

.  Das  l.aboratorium  für  Eisenhüttenkunde  (2600  M.),
.  die  Sammlung  für  Eisenhüttenkunde,  Eisen-,  Stahl-  und  Metallgießerei  und  für

Bearbeitung  des  schmiedbaren  Eisens,

die  Plankammer  für  Eisenhüttenkunde  und

die  Plankammer  für  }Hüttenmaschinenkunde  betinden  sich  im  alten  Laboratorium,
doch  wird  mit  der  geplunten  Erweiterung  des  eisenhüttenmännischen  Studiums
an  der  Hochschule  zugleich  ein  Neubau  für  diese  Institute  hergestellt  werden.

.  Das  I.aboratorium  für  Metallhüttenkunde,  Elektro-  u.  "T'hermometallurgie  (2€00  M.)

nebst  der

.  Sammlung  und

Plankammer  für  Metallhüttenkunde  und  Hlektrontetallurgie  befinden  sich  in
dem  1993  in  Gebrauch  genommenen,  für  sie  besonders  errichteten  Gebäude.
Das  Institut  soll  in  erster  Linie  Gelegenheit  bieten,  unter  Verwertung  der  allerneuesten
  von  der  Technik  gebotenen  Hilfsmittel  Versuche  zur  Verarbeitung  von  Erzen,
lüttenerzeugnissen  und  metallführenden  Abfallen  in  einem  Maßstabe  durchzuführen,
  daß  daraus  unmittelbar  zuverlässige  Schlüsse  auf  die  Anwendbarkeit
neuer  Verfahren  in  der  metallurgischen  Technik  gezogen  werden  können.  Fs
sollen  besonders  zwei  Arbeitsrichtungen  gepflegt  werden:  die  J.ösung  und
Fällung  der  Metalle  in  wässrigen  lösungen  und  die  Klärung  der  Metallurpie
der  hohen  Temperaturen.

.  Das  organische  Laboratorium  (4850  M.)  befindet  sich  in  dem  1879  begonnenen

Neubau.

.  Das  lauboratorium  für  analytische  und  anorganische  Chemie  (12500  M.)  sowie

für  Elektrochemie  (2000  M.),  letzteres  1885  begründet.

.  Das  Kabinett  und  die  Trüäparatensammlung  für  Chemie  und
.  das  Kabinett  für  Klcktrochemie  befindet  sich  gleichfalls  seit  1879  in  dem  Neubau

  des  chemischen  Laboratoriums.  Als  besondere  Arbeitsrichtung  wird  hier
die  l:lektroanalysce  gepflegt.

.  Das  laboratorium  für  technische  Chemie  (3500  M.)  und
.  die  Sammlung  für  chemische  'l’echnologie  beiinden  sich  in  dem  alten  Laboratoriumsgebäude.

  Der  Schwerpunkt  wird  hier,  wie  im  elektrometallurgischen
Laboratorium,  auf  fabrikatorische  Übungen  gelegt.  Diese  unterscheiden  sich
von  den  sonst  üblichen  präparativen  Übungen  dadurch,  daß  der  betreflende
Prozeß  nicht  nur  qualitativ,  sondern  auch  quantitauv  durchgeführt  wird,  daß
also  der  Praktikant,  von  Rohmaterialien  der  Praxis  ausgehend,  diese  möglichst
nutzbringend  aufarbeitet,  dabei  verschiedene  Wege  inbezug  auf  ihre  Durchführbarkeit
  miteinander  vergleicht  und  alle  Nebenprodukte  und  Abfälle  in  verwertbare
  Handelsware  umwandelt.  Trabei  werden  nicht  nur  die  chemischen,  sondern