236  Die  einzelnen  technischen  Hochschulen.

5.  Diplomprüfungen  und  Promotionen.

Bezüglich  der  Regulative  über  die  Diplomprüfungen  und  die
Promotion  sci  gleichfalls  auf  den  allgemeinen  Teil  des  vorliegenden
Werkes  verwiesen.  Um  einigermaßen  eine  Übersicht  über  die  Resultate
  der  Diplomprüfungen  (früher  in  München  Absolutorialprüfungen
genannt),  die  für  die  Staatsdienstaspiranten  in  Bayern  zugleich  erste
Staatsprüfungen  sind,  zu  gewinnen,  sind  in  der  folgenden  Tabelle  (von
der  Errichtung  der  Ilochschule  1868  ab)  die  Anzahlen  der  Absolventen
  in  den  technischen  Abteilungen  zusammengestellt.  Dabei  ist,
um  einen  ungefähren  Vergleich  mit  der  jeweiligen  Frequenz  der  Hochschule
  zu  gewinnen,  die  Frequenzziffer  der  technischen  Abteilungen
beigesetzt.

Resultate  der  Diplomprüfungen  der  Bau-,  Maschinen-  und  Elektroingenieure

  sowie  der  Architekten,

Frequenz  der  3  Ab-:  Frequenz  der  3  Ab-|teilungen
  an  Studie-  |  teilungen  an  Studiec-  ;
Jahrgang  Beständen:  renden  und  zwar:  \  Jahrgang  Beständen  renden  und  zwar:

Vierteilder,  Gesamt-  Vierteilder  Gesamt-|
  Frequenz  ,  frequenz  |;  Frequenz  frequenz

1868/69  21  _  _  1885/86

30  68  272
'  1869/70  46  _  —  1886/87  27  65  %0
1870/71  19  =  —  1887/88  32  72  288
1871/72  26  69  276  1888/89  33  69.  276
1872/73  29  73  292  .1889/90  38  77  308
1873/74  45  114  456  1890/91  42  84  336
1874/75  57  163  652  1891/92  47  94  376
1875/76  68  175  700  1892/93  73  111  444
1876/77,  65  191  764  1893/94  92  131  524
1877/78  ,  68  181  724  1894/95  84  161  644
1878/79  '  57  157  6238  1895/96  106  197  788
1879/80  53  139  556  1896/97  113  210  840
1880/81  46  114  456   ;,  1897/98  125  239  956
1881/82  48  95  380  1898/99  149  281  1124
1882/83  28  80  320  11899100  187  295  1180
1883/84  25  72  288!  1WOIWI  10  325  1300
1884/85  28  62  248  191/102  219  379  1516

Bemerkung:  Da  die  Diplomprüfung  in  der  Regel  am  Schlusse  des  vierten
Studienjahres  abgelegt  wird,  ist  die  Frequenzziffer  entsprechend  verschoben  und  für  den
ungefihren  Vergleich  mit  der  Zahl  der  zur  Ablegung  der  l’rüfung  berechtigten  noch  der
vierte  Teil  der  Frequenz  herangezogen.