Die  Königlich  Preußische  Bergakademie  in  Berlin.  13

Außerdem  bestehen  noch  Zeichnerbureau  für  wissenschaftliche  Veröffentlichungen
der  Geologischen  I.andesanstalt,  für  Gebirgsaufnahme  und  für  Flachlandaufnahme.

Die  Anstalt  wurde  besucht  im  J.ehrjahre:

1891/2  von  139  Studierenden,  darunter  70  preußische  Bergbaubeflissene”),  12  Ausländer.

18923  „  133  »  „69  n  0.
18934  „  143  R  on  R  10  „
1894/55  „  169  n  ».89  »  3  „
1895/6  „  177  n  098  „  8  „
189677  „  180  „  „8  „  3  „
1897;8  „  183  „  »  8  n  3»  „
18%8/9  „  23  R  „110  n  0.
1899/00  „  246  »  „9  n  5  „
10/1  „  293  n  „09  „  1  „
190172  „  2  R  „106  R  2

V.  Einnahmen  und  Ausgaben.

Der  Etat  für  das  Jahr  1903  wies  an  Einnahmen  und  Ausgaben
für  die  Kgl.  Geologische  I.andesanstalt  und  Bergakademie  folgende
Summen  auf:

Einnahmen  .  .  .  een  ne.  135800  M.

Darunter  24800  M.  Gebühren  für  Vorlesungen  und
Übungen,  20000  M.  für  Analysen.

Ausgaben  2.  2  2  2  nr  een  nn.  769310  M.
Darunter:
Besoldungen  .  .  .  nenn.  232550  M.

Darunter  2  Direktoren  .2020..18000  M.,

10  etatsmäßige  Professoren  .  .  .  66000  „,
Wohnungsgeldzuschüsse  .  .  .....47280  „
Anteile  der  Lehrer  an  den  Vorlesungsgebühren  oo.  6200  „
Vergütungen  für  Hlilfsarbeiter,  Stellvertreter  usw.  .  119850  „
Tagegelder,  Reise-  und  Umzugskosten  .  .  .  .  .  138000  „
Unterstützungen  für  Swdierende  -  .  .  2.2...  1600  „
Unterhaltung  der  Sammlungen  usw.  .  .  2...  113330  „
Unterhaltung  der  Dienstgebäude  .  .  »  »  »  .....14000  „
Geologische  Karten,  Abhandlungen  usw.  .  .  76  500  „
Hinzu  kamen  im  Etatsjahr  für  Umbauten  und  Grunderwerb

  .  2  2  2  2  2  2  2  2  2  2er  nr.  118000  „

Schluß.

Da  die  Räumlichkeiten  der  Anstalt  nicht  mehr  den  Anforderungen
  genügen,  namentlich  die  Sammlungen  nicht  mehr  untergebracht
  werden  können,  die  Hörsäle  und  J.aboratorien  nicht  aus-*)

  Bergbaubeflissene  heißen  diejenigen,  die  sich  den  Staatsdienste  wichnen  wollen.