28  Die  Bergakademien.

Versteinerungen  und  die  mikroskopische  Untersuchung  von  Mineralien
und  Gesteinen,  weiter  8  Auditorien  und  2  Zeichnensälc.

VI  Statistisches.

Die  Zahl  der  Studierenden  (ungerechnet  der  Schlußprüfungskandidaten)
  betrug  im  letzten  Jahrzehnt:

Studienjahr  Deutsche  Ausländer   Insgesammt
1893,  ..  103  65  168
1894,95  .  .  97  74  171
1895,96  .  .  96  104  200
1896,97  .  .  110  122  232
189798...  122  154  276
1898,99  .  .  136  184  320
1899,  1900  .  149  187  336
190,01...  156  316  372
1901,02...  186  280  466
1902/03  .  .  196  275  471

Die  Zahl  der  Inskriptionen  betrug  in  den  letzten  fünf  Jahren:

—  ”
j

|

Studienjahr  Ä  Deutsche  Ausländer   Insgesammt  |
1898/99  .  .  49  69  118
1899/1900  .  31  50  81
1900;01  .  .  42  81  123
1901/02  .  .  53  104  157
1902:03  .  .  58  58  116

In  den  137  Jahren  ihres  Bestehens  wurden  an  der  Bergakademie
4823  Studenten  inskribiert,  d.  i.  jährlich  etwa  35.

Seit  der  Einführung  der  Diplomprüfungen  im  Jahre  1872  erteilte
  die  Akademie  Diplome  für  Bergingenicure  333,  für  Markscheider
  135,  für  HHütteningenieure  175  und  für  Kisenhütteningenieure
  07.

Von  den  chemaligen  Schülern  der  Bergakademie  stechen  gegenwärtig
  68  im  sächsischen  Staatsdienste.  Im  übrigen  sind  die  Freiberger
  Ingenieure  in  allen  Iändern  der  Erde  zu  finden,  wo  nur
immer  Bergbau  und  Hüttenwesen  Fuß  gefaßt  hat.