Die  Königlich  Preußische  Forstakademie  T.berswälde.  55

17246  ha  und  cinem  jährlichen  Derbholzeinschlag  von
45783  fm  in  der  Hauptnutzung  und  11565  fm  in  der  Vornutzung,
  zusammen  57  348  fm.

2.  Die  Kiefernsamendarre  bei  Eberswalde.

3.  Die  Fichzuchtanstalt  bei  Eberswalde.

4.  Die  Forstlehrgärten  bei  Eberswalde  und  Chorin,  und  der

botanische  Garten  bei  Eberswalde.

5.  Die  chemischen,  bodenkundlichen,  botanischen  und  zoologischen

  Laboratorien.

6.  Die  naturwissenschaftlichen  Sammlungen.

7.  Die  geodätischen  Sammlungen.

8.  Die  forsttechnischen  und  jagdlichen  Sammlungen.

9,  Die  Bibliothek.

10.  Die  meteorologische  Feld-  und  \WValdstation.

I1.  Die  Waldsamenprüfungssanstalt.

12.  Die  Schweißhundezuchtstation  zu  Leuenberger  Wiesen  bei
Eberswalde.

d)  An  Fachzeitschriften  erscheinen  seit  1869,  von  Danckelmann
begründet,  die  „Zeitschrift  für  Forst-  und  Jagdwesen“  und  die  „Jahrbücher
  der  Preußischen  Forst-  und  Jagdgcesetzgebung  und  -Verwaltung“.


Il.  Lehrerkollegium  und  Studierende.

a)  Das  Lehrerkollegium  setzt  sich  zusammen  aus:
1.  dem  Direktor,  gleichzeitigem  Dozenten  für  Forstwissenschaft

  .  1
2.5  weiteren  forstlichen  Dozenten  .  5
Darunter  2  Verwalter  von  Lehroberförstereien.  (Chorin,
Biesenthal).
3.5  Dozenten  für  naturwissenschaftliche  Fächer  .  .  .  .  5
4.  1  Dozent  für  Rechtskunde  .  en  ed
5.1  Dozent  für  Geodäsie  .  .  .  2  220.2.  |
Summa  .  .  13
Aufßserdeni  sind  4  Forstassessoren  als  Hilfsarbeiter  oder  Assistenten

beschäftigt.  Die  Zulassung  von  Privatdozenten  ist  mit  Genchmigung
des  vorgesetzten  Ministers  statthaft.

b)  Nachdem  früher  die  Annahme  von  Anwärtern  für  die  Forstverwaltungslaufbahn
  eine  unbeschränkte,  soweit  die  Aufnahmebedingungen
  erfüllt  wurden,  gewesen  war,  fand  im  Jahre  1889  eine
wesentliche  Beschränkung  der  Zahl  der  jährlich  aufzunehmenden  An-