64  Die  Forstakademien.

Die  Einnahmen  von  den  Studierenden  betragen  11000  M.,
aus  dem  Verkaufe  von  Forstpflanzen  usw.  .  .  .  3500  „.

Die  Ausgaben  verteilen  sich  mit  57850  M.  auf  Besoldungen  der
Professoren,  Dozenten,  Assistenten,  2400  NM.  auf  Expeditionsbcamte,
2935  M.  auf  technisches  Personal,  1800  M.  auf  Hausmänner  und
Diener,  2520  M.  auf  andere  persönliche  Ausgaben,  2200  M.  auf
akademische  Exkursionen,  1050  M.  auf  Stipendien,  8500  M.  auf
Bibliothek  und  Sammlungen,  2130  M.  auf  den  Forstgarten,  1800  M.
auf  das  chemische  Laboratorium,  2700  M.  auf  Bauaufwand,  800  M.
auf  Herausgabe  des  Tharandter  Jahrbuchs,  5575  M.  auf  allgemeine
Geschäftsbedürfnisse.

Nach  dem  Studium  an  der  Universität  und  an  der  Forstakademie
Tharandt  haben  die  Aspiranten  für  den  höheren  sächsischen  Staatsforstdienst
  2  Jahre  auf  Staatsforstrevieren  und  1  Jahr  bei  der  sächsischen
Forsteinrichtungsanstalt  sich  zu  beschäftigen,  ehe  sie  die  Staatsprüfung
ablegen  dürfen.  —  Hierüber  sowohl  wie  über  die  gesamte  Ausbildung
der  Staatsforstbeamten  für  die  deutschen  Staaten,  Österreich  und  die
Schweiz  gibt  Aufschluß  das  kleine  Buch  von  Neumeister:  „Wie
wird  man  ein  Forstwirt?“  2.  Aufl.  1899.  Roßbergsche  Hofbuchhandlung
  in  Leipzig.

M.  Neumeister.