Die  Königl.  Stchsische  tierärztliche  Hochschule  zu  Dresden.  157

12.  die  Veterinärapotheke,

13.  die  pharmazeutisch-chemische  Abteilung,

14.  die  Lehrschmicde.

A\ußerden  sind  auch  ein  I.chrer  der  Fleischbeschau-  und  Staatstierheilkunde
  und  je  ein  Dozent  für  Landwirtschaftskunde  und  für
veterinär-technisches  Zeichnen  nebenanitlich  an  der  Hochschule  tätig,
ohne  dat  denselben  besondere  Institute  zur  Verfügung  stehen.

An  Sammlungen  sind  an  der  Hochschule  vorhanden:

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.  eine  Bibliothek,

2.  das  anatomische  Museum,  welches  2  Sammlungen,  die  anatomische
  und  die  pathologisch-anatomische  Sammlung  enthält,

3.  die  Sammlung  physiologischer  Apparate  und  Instrumente,

4.  die  pharmakognestische  Sammlung,

5.  die  chemische  Sammlung,

6.  die  physikalische  Sammlung,

7.  die  Sammlung  für  Tierzucht,  Rassenkunde  und  Beurteilungs-Ichre,


8.  die  HHufeisenmodellsammlung,

9.  die  Sammlung  von  Geschirren  und  Bekleidungsgegenständen
der  Ticre,

10.  die  Sammlung  klinischer  und  chirurgischer  Apparate  und  Instrumente,


11.  die  zoologische  Sammlung.

Die  Zahl  der  Gebäude  der  Hochschule,  in  denen  diese  Samımlungen
  untergebracht  sind,  beträgt  10.

IM.  Die  Studierenden.

Zur  Aufnahme  als  Studierender  an  der  Hochschule  wird  nach
einer  Verordnung  des  Reichskanzlers  vom  Jahre  1902  das  Reifezeugnis
  eines  humanistischen  oder  realistischen  Gymnasiums  oder
einer  neunklassigen  Oberrealschule  erfordert.  Das  Studium  an  der
Hochschule  dauert  mindestens  7  Semester.

Der  Lehrplan  ist  ähnlich  wie  an  anderen  deutschen  tierärztlichen
Hochschulen  geregelt.

Die  tierärztlichen  Prüfungen  finden  nach  Maßgabe  der  für
das  ganze  Deutsche  Reich  gültigen  Prüfungsvorschriften  an  der  Hochschule
  statt.  Sie  zerfallen  in  cine  naturwissenschaftliche  Prüfung  und
eine  tierärztliche  Fachprüfung.  Außerdem  finden  an  der  Hochschule