194  IHandelshochschulen.

Dem  Berufe  nach  gliedert  sich  die  Gesamtzahl  der  Studierenden
im  Sommersemester  1903  wie  folgt:  161  Kaufleute,  32  Industrielle,
53  höhere  und  mittlere  Beamte,  66  I.chrer,  85  Frauen,  Übrige  18.
Die  größere  Hälfte  erscheint  über  25  Jahre  alt.  Die  Zahl  der  Besucher
  im  engeren  Sinne  ist  noch  im  Steigen  begriffen;  im  Sommersemester
  1903  waren  unter  denselben  62  Kaufleute,  19  Industrielle
und  Techniker,  20  Juristen  und  Verwaltungsbeamte,  17  Lehrer
akademischer  und  seminarischer  Vorbildung,  3  Vertreter  anderer
gelehrter  Berufe.

VUI.  Einnahmen  und  Ausgaben.

Die  Kosten  der  Gründung  und  ersten  Einrichtung  haben  30000  M.
betragen,  welche  je  zur  Hälfte  von  der  Stadt  und  vom  Institut  für
(semeinwohl  bestritten  wurden.

Der  Etat  für  das  Verwaltungsjahr  1903/4  weist  an  Ausgaben
164280  M.  nach,  wovon  125530  M.  auf  persönliche  und  38750  M.
auf  sächliche  Ausgaben  entfallen.  Die  wichtigeren  Einnahmeposten
sind  folgende:

Beiträge  der  Stifter  (siche  Seite  189).  .  .  .  .  70000  M.
Aus  der  Dr.  Meister-Lucius-Stiftung  für  zwei  Lehrstühle  .  17500  „
Aus  der  Speyerstiftung  für  drei  I.chrstühle  .  .  25000  „

&gt;»  »  „  sonstige  Zuschüsse  .  7000  „
Vom  Institut  für  Gemeinwohl  für  einen  Lehrstuhl  .  .  .  6600  „

»  „  »  »  außerordentlicher  Beitrag  .  12500  „
Kollegiengelder  o.  en  19000  „

Die  Alters-  und  Hinterbliebenen-Versorgung  der  etatsmäßigen
Dozenten  ist  durch  Übereinkunft  mit  den  städtischen  Behörden  im
Anschluß  an  die  entsprechenden  städtischen  Kinrichtungen  gegen
Zahlung  einer  Jahresprämie  um  10%,  der  Gehälter  seitens  der
Akademie  eingerichtet.

Bleicher.