Lehranstalten  für  Musik.  &gt;19

Etat:  Einnahmen  .  .  .  68700  M.;  Ausgaben  .  08700  M.;
darunter:  darunter:
Staatszuschuß  .  .  48000  M.,  I.ehrer-  usw.
Zuschüsse  der  staat-  Gehälter.  57000  M.,
lichen  Unterrichts-  andere  Ausanstalten
  .  .  .  770  M.,  gaben  .  11700  M.

eigene  Einnahmen  13000  M.

Stipendien:  aus  Etatsmitteln  und  aus  dem  Kurfürstlich  Friedericianischen  Fonds
Aschaffenburg.

6.  Königliches  Konservatorium  für  Musik  und  Theater  in
Dresden.

Als  Privatlehranstalt  1856  begründet,  erhielt  sie  1881,  beim
25jährigen  Bestehen,  das  Prädikat  „Königliches  Konservatorium“.

Protektor:  Seine  Majestät  der  König  Georg  von  Sachsen.

l.citung:  zwei  Direktoren,  dancben  der  akademische  Rat  und
die  Abteilungsvorstände.

Ziel:  Ausbildung  auf  allen  Gebieten  der  Musik  bis  zur  künstlerischen
  Reife.

Lehrplan:  alle  theoretischen  Fächer,  Tasteninstrumente,  Harfe,
Streichinstrumente,  Blasinstrumente,  Gesang,  Zusammenwirkungsfächer,
Redekunst  und  Bühncnausbildung.

Lehrkörper:  73  l.chrer  und  43  L.chrerinnen  in  Hochschul-,
Mittelschul-  und  Grundschulabteilungen.

Besuch:

Schuljahr  1900/1  123  Vollschüler,  182  Vollschülerinnen,  im  ganzen
478  Schüler  und  808  Schülerinnen,

»  1901/2  112  Vollschüler,  199  Vollschülerinnen,  im  ganzen
540  Schüler  und  847  Schülerinnen,
„  1%2/3  168  Vollschüler,  309  Vollschülerinnen,  im  ganzen

539  Schüler  und  838  Schülerinnen.

Stipendien:  von  Seiner  Majestät  dem  König  Georg,  vom  Königreich  Sachsen,
von  der  Stadt  Dresden,  vom  Patronatverein  beim  Konservatorium.  Zusammen  jährlich

10000  M.
7.  Königliches  Konservatorium  der  Musik  in  Leipzig.

Die  Anstalt  wurde  am  2.  April  1843  als  eine  durch  das
Blümnersche  Legat  hervorgerufene  königliche  Stiftung  eröffnet  und
führt  seit  April  1876  den  Titel  „Königliches  Konservatorium“,  sie  ist
aber  Privatinstitut.